Die beiden Eigentümer des Mitsubishi-Autohauses Erndle im Industriegebiet: Jürgen (links) und Roland Erndle. Foto: Limberger

Einen großen und wichtigen Teil des diesjährigen Frühlingsfestes in Donaueschingen am kommenden Sonntag, 15. Mai, werden die neun Autohäuser mit ihren Fahrzeugen einnehmen.

Mit den Firmeninhabern von Autohaus Ford, Mitsubishi Erndle und Honda Greuner gab es Gespräche über die zurückliegenden zwei Jahre, in denen kein Automobilsalon aufgrund der Pandemie stattfinden konnte.

Unterschiedlich waren die Erfahrungen der Firmeninhaber im Jahre 2020: Unsicherheiten, Verkaufsstillstand in den ersten Wochen, Kundenkontakte per Telefon, Online-Beratung, Schließung des Hauses für einen Monat – alles war dabei in den ersten Monaten von Corona. Was alle drei positiv hervorheben ist die Tatsache, dass der fortlaufende Werkstattbetrieb in der neuen finanziellen gut geholfen hat Situation und dass viele Stammkunden ihrem Autohaus auch in der schwierigen Zeit die Treue hielten.

Endlich wieder Kontakte pflegen

Alle freuen sich, dass die Durststrecke gemeistert wurde, dass sie am Sonntag wieder viele Menschen treffen können, Kontakte pflegen und ihre neuen Modelle vorstellen können. "Endlich mal wieder Publikum", so der einhellige Tenor bei den Geschäftsführern, ein Stück weit Normalität herzustellen.

Elektroautos und Hybridangebote liegen weiter sehr gut im Trend, die Nachfrage läuft gut, einziges Problem dabei: lange Lieferzeiten. Kleinwagen wie auch SUVs werden gebraucht, Jürgen Erndle sieht dabei als wichtigen Aspekt die Frage "Welches Auto brauche ich in meinem Alltag?". Robert Greuner verweist darauf, dass Honda der Vorreiter beim Hybridwagen war, der erste Serienhybridwagen wurde bereits 1996 vorgestellt.