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Anzeige Murgtäler dürfen nach 18 Jahren endlich jubeln

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Die strahlende Meister-Mannschaft des SV Mitteltal-Obertal. Foto: Haag Foto: Schwarzwälder Bote
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Die strahlende Meister-Mannschaft des SV Mitteltal-Obertal. Foto: Haag Foto: Schwarzwälder Bote

Der Aufstieg des SV Mitteltal-Obertal in die Bezirksliga ist sicherlich keine Überraschung, haben die Murgtäler doch lange darauf hingearbeitet. 18 Jahre hat es am Ende dann aber doch gedauert, bis der Verein den Aufstieg realisieren konnte.

Dass es am Ende für die Mannschaft des Trainergespanns Markus Neuchel und Michael Schmelzle im Ligaendspurt noch einmal eng wurde, hätte nach der Winterpause wohl niemand vermutet. Der Vorsprung mutete vor dem Rückrundenstart mit zehn Punkten sehr komfortabel an. Nach der Heimniederlage gegen den SV Dietersweiler und der überraschenden Auswärtsniederlage in Marschalkenzimmern geriet die Meisterschaft – unter anderem bedingt durch die Siegesserie des Lokalrivalen aus Klosterreichenbach – noch in Gefahr.

Der Meilenstein

Vor dem Spitzenkampf in Klosterreichenbach schmolz der Vorsprung deshalb auf vier Punkte und der VfR hätte bei einem Sieg den Rückstand auf nur noch einen Punkt verkürzen können. Mit etwas Glück und Geschick war der Punktgewinn in Klosterreichenbach nach einem zwischenzeitlichen Zwei-Tore-Rückstand ein Meilenstein auf dem Weg ins Bezirksliga-Oberhaus.

Starkes Nervenkostüm

Im Gegensatz zum Vorjahr, als die Murgtäler in der zweiten Saisonhälfte alle möglichen Aufstiegsambitionen in der Endphase der Saison ad acta legen mussten, konnte sich der Tabellenführer in diesem Jahr auf sein Nervenkostüm verlassen und leistete sich keinen weiteren Ausrutscher. Nach dem Erfolg bei der Wittendorfer "Zweiten" war die Meisterschaft bereits einen Spieltag vor dem Saisonende in trockenen Tüchern. Der deutliche 8:1-Sieg zum Saisonabschluss gegen den SV Huzenbach inklusive einer rauschenden Meisterschaftsfeier war am Anschluss deshalb nur noch eine Zugabe.

Im sechsten Jahr am Ziel

Im sechsten Jahr seiner Trainertätigkeit schaffte Markus Neuchel damit den Aufstieg zusammen mit Michael Schmelzle, der nach drei Jahren bei der SpVgg Freudenstadt bei seinem Heimatverein eine neue Herausforderung gesucht hatte.

Zwei Top-Torjäger

Die Stützen des Teams in der Abwehr sind Leon Finkbeiner und Timm Schuler, der neben Michael Schmelzle einer der wenigen ist, der schon höherklassig gespielt hat. Im Mittelfeld und auf den Außenbahnen haben die Murgtäler mit Michael Wickberg, Florian Gigler, Franz Waltersbacher und Michael Schmelzle ein Überangebot an guten Spielern. Vorne sorgen Mitteltal-Obertals Kapitän Christ Burkhardt, der zum richtigen Zeitpunkt wieder fit wurde, und Nico Göcks für die notwendige Durchschlagskraft. Die beiden Goalgetter lieferten sich bis zum Saisonende ein heiß umkämpftes Duell um die Torjägerkanone.

Gut aufgestellt

Mitteltal-Obertals Abteilungsleiter Freddy Günter, die gute Seele des Vereins, ist frohen Mutes, dass die kommende Saison nicht nur ein einjähriges Gastspiel in der Bezirksliga wird. "Wir sind in der Breite gut aufgestellt und es wäre schön, wenn wir uns noch auf der einen oder anderen Position verstärken könnten", erklärt er. "Die Mannschaft ist in dieser Saison weiter gereift und es war mir klar, dass wir uns – wenn Timm Schuler und Chris Burkhardt ihre Verletzungen überstanden haben – die Meisterschaft nicht mehr nehmen lassen." Er sollte Recht behalten. Mit 71 Punkten lag der SV Mitteltal-Obertal, der auch für seine gute Jugendarbeit bekannt ist, am Ende sechs Punkte vor dem zweitplatzierten VfR Klosterreichenbach.

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