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Anzeige Mit 212 aktiven Kräften gut aufgestellt

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Das Feuerbratenessen findet schon zum vierten Mal statt. Foto: Schwarzwälder Bote
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Das Feuerbratenessen findet schon zum vierten Mal statt. Foto: Schwarzwälder Bote

Einen Blick hinter die Kulissen werfen können die Bürger beim Tag der offenen Tür, der mit dem Feuerbratenessen am Samstag und Sonntag, 14. und 15. September, bereits zum vierten Mal stattfindet.

Das Fest startet am Samstag um 19.30 Uhr mit dem Fassanstich. Danach spielt das "Colorado-Duo". Der Sonntag beginnt um 10.30 Uhr mit einem Frühschoppen, zu dem die Stadtkapelle spielt, bevor es dann ab 11.30 Uhr Mittagessen gibt. "Den Feuerbraten machen wir auf einem selbsthergestellten Grill mit Holzkohle", erklärt Suhr.

An beiden Tagen wird es eine Fahrzeugausstellung und eine Hüpfburg für Kinder geben. Am Sonntag bietet die Jugendfeuerwehr spannende Spiele für Kinder an. Die Eltern können sich am reichhaltigen Kuchenbuffet gütlich tun.

"Wir wollen den Besuchern vor allem zeigen, wer die Feuerwehr ist, was sie tut und welche Technik ihr zur Verfügung steht", erklärt Stadtbrandmeister Manuel Suhr. Mit sechs Abteilungen und 212 Mitgliedern ist die Feuerwehr gut aufgestellt. Bis auf Alt­oberndorf kann jeder Stadtteil eine eigene Einsatzabteilung stellen. Die Gesamtwehr kann auf insgesamt 22 Fahrzeuge zurückgreifen. Mit 60 Kameraden ist auch die Alterswehr gut aufgestellt und trifft sich noch regelmäßig.

Die 75 Jugendfeuerwehrmitglieder bieten derweil die Basis für einen gesunden Personalstamm. "85 Prozent unserer Feuerwehrleute gewinnen wir über die Jugendfeuerwehr", erklärt Suhr. Bei dieser wird der Nachwuchs spielerisch an die Feuerwehrarbeit herangeführt. Besondere Freude haben die Mitglieder laut Suhr beim 24-Stunden-Dienst, der am Wochenende des 21./22. Septembers stattfindet. Mit zehn Jahren kann man der Jugendfeuerwehr beitreten. Die Aktiven der Feuerwehr Oberndorf sind 2018 253 Mal zu Verkehrsunfällen, Menschen- oder Tierrettungen, technischen Hilfeleistungen und Bränden ausgerückt, berichtet der Stadtbrandmeister.

Vier Fachgruppen agieren im Hintergrund

Bei der Oberndorfer Feuerwehr gibt es zudem vier Fachgruppen. Die Führungsgruppe mit Kräften aus Oberndorf, Epfendorf, Fluorn-Winzeln und Dornhan ist im ganzen Landkreis unterwegs und unterstützt die Einsatzleiter bei größeren Einsätzen.

Eine sehr wichtige Arbeit verrichten auch die fünf Ehrenamtlichen in der Atemschutzwerkstatt. Dort werden die Geräte regelmäßig gewartet und leere Flaschen aufgefüllt. "Daran hängt im Zweifel das Leben der Kameraden", sagt Suhr.

Regelmäßigen Übungsbetrieb hat die Fachgruppe Absturzsicherung, die es seit drei Jahren gibt. Sie ist für Arbeiten in 30 Metern Höhe und Tiefe geschult. Bei der Menschenrettung wird sie von der Bergwacht unterstützt. Bei Dachstuhlbränden sorgt sie für die Sicherheit der eigenen Kameraden.

Die letzte Fachgruppe ist für die Ausbildung zuständig. In Oberndorf werden etwa Grund- und Truppführerausbildung auf Landkreisebene durchgeführt. "Wir versuchen, je nach der Anzahl der Anwärter, jährlich einen Kurs auf die Beine zu stellen", erklärt Suhr. Auch der Umgang mit der Motorsäge beziehungsweise das Sägen von Holz unter Spannung kann in Oberndorf in Kooperation mit dem Forstamt bei einem Grund- beziehungsweise Aufbaukurs erlernt werden.

All das findet abseits des "Tagesgeschäfts" statt. In diesem Jahr sind die Oberndorfer bislang rund 110 Mal ausgerückt. Bei einer Führungskraft oder Maschinisten kommen zudem noch gut 60 Dienstabende zusammen – eine Menge Freizeit, die die Kameraden da opfern. So soll das Fest am kommenden Wochenende auch Anlass sein, den Feuerwehrleuten für ihren Einsatz, wann immer Not am Mann ist, zu danken.

Weitere Informationen: www.fw-oberndorf.de

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