Kfz-Werkstätten bieten nicht nur regelmäßige HU-Termine an, sondern kennen auch alle Schwachstellen und können eventuelle Mängel abstellen, bevor sich der Prüfer das Auto anschaut. Foto: ProMotor/T. Volz

Wird der HU-Termin in der Werkstatt erledigt, können die Fachleute alle relevanten Details am Auto checken, bevor der Prüfer das Auto unter die Lupe nimmt

Das Spiel wiederholt sich alle zwei Jahre: Die HU-Plakette ist abgelaufen, eine neue Hauptuntersuchung fällig. Für viele Autofahrer der pure Stress. Dabei lässt sich dieser ungeliebte Vorgang doch ganz einfach an die Werkstatt delegieren, rät der Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe.

Insgesamt weist der TÜV-Report 2022 weniger Mängel auf als in den Vorjahren. Als Grund für sinkende Mängelquoten sehen die Fachleute von TÜV SÜD auch in dem sich wandelnden Mobilitätsverhalten. Car-Sharing, Abo-Fahrzeuge oder Dauervermietung – für solche Fahrzeuge gibt es Wartungsverträge. Ein weiterer Grund ist eine pandemiebedingt reduzierte Laufleistung der meisten Fahrzeuge. Zusammengefasst haben also mehr Wartung und geringere Laufleistungen in der Gesamtflotte zur Verbesserung der Mängelquote beigetragen. Der häufigste Mangel laut TÜV-Report 2022 ist und bleibt aber ein alter Bekannter: Defekte an der Beleuchtung.

Auf das Licht am Fahrzeug sollte jedoch jeder Autofahrer regelmäßig achten. Und nicht erst, wenn der HU-Termin ansteht. Auch dafür ist die Werkstatt des Vertrauens der richtige Ansprechpartner. Denn die Fachleute bieten nicht nur regelmäßige HU-Termine an, sondern kennen auch alle Schwachstellen und können eventuelle Mängel abstellen, bevor der Prüfer das Auto unter die Lupe nimmt. Positiver Nebeneffekt: Im HU-Bericht steht anschließend das begehrte Urteil "ohne erkennbare Mängel", das sich bei einem späteren Verkauf des Fahrzeugs wertsteigernd auswirkt.

Bereits rund zwei Drittel aller Autofahrer lassen Durchsicht und HU in einem Rutsch in ihrer Werkstatt durchführen. Das ergibt Sinn, denn das Durchschnittsalter der Personenkraftwagen in Deutschland beträgt inzwischen 9,8 Jahre. Wobei das Reparaturrisiko sich laut DAT-Report ab dem vierten Jahr gegenüber jüngeren Fahrzeugen verdoppelt und ab dem zehnten Jahr nochmals um 50 Prozent ansteigt.