Jan Bitz aus Trillfingen hat sich im Rangendinger Industriegebiet "Nasswasen" mit seiner Schlosserei selbstständig gemacht. Er findet es "cool", zusammen mit den Kunden deren Metall-Träume und Wünsche umzusetzen.Fotos: Privat Foto: Schwarzwälder Bote

In der Garage des Onkels fing im Nebenerwerb alles an. Jetzt hat Jan Bitz aus Trillfingen mit seiner Metallmanufaktur der Dr.-Alexander-Grupp-Straße 14/1 im Rangendinger Industriegebiet "Nasswasen" den Sprung in die Vollerwerbs-Selbstständigkeit gewagt.

Jan Bitz ist 23 Jahre jung – und der Metallbaumeister aus Haigerloch-Trillfingen steckt voller Tatendrang. Bereits mit 20 Jahren hielt er nach seiner Schlosser-Ausbildung und dem Besuch der Meisterschule in Stuttgart Mitte den Meisterbrief in Händen. Als Meisterstück hatte er einen wetterbeständigen Spanferkel-Grill mit verschiedenen Sonderelementen, wie Motorantrieb und einer Arretierung für die Kohle, gebaut.

Als Schlossermeister arbeitete er danach bei der Firma Metall Aigeldinger in Rottweil. Im Nebenerwerb hatte er parallel dazu in der Garage des Onkels begonnen, seine ersten Kundenaufträge zu verwirklichen. "Ich find’s cool, nach den Kundenwünschen zu planen und diese dann umzusetzen", sagt der sympathische junge Handwerker.

Die Qualitätsarbeit des jungen Schlossermeisters sprach sich herum. Von seinen zufriedenen Kunden wurde er weiterempfohlen. Die Auftragsbücher füllten sich und so wurden die Räume in Trillfingen bald zu eng, weswegen Bitz in den "Gewerbepark Gnant" in Rangendingen umzog. Dort hat er nun für seine Schlosserei und seine Expansionspläne die geeigneten Räume gefunden.

Der Schlosserberuf fasziniere ihn, weil er so vielseitig sei, sagt Bitz. Und so vielseitig die Arbeit, so vielseitig sind auch die Aufträge, die Jan Bitz in seiner neuen Schlosserei umsetzt. Er baut Geländer, Fenstergitter, Wind- und Sichtschutzelemente, Treppen und Überdachungen aller Art sowie auch Stahlbeton-Balkone.

Noch in diesem Jahr möchte Jan Bitz mit seinem Metallbaubetrieb expandieren. Bis zum Ende des Jahres sollen zwei Gesellen und zwei Lehrlinge eingestellt werden. Dann kann der junge Handwerksmeister mit dem Metallbau so richtig durchstarten. Platz dafür ist jetzt vorhanden.

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