Foto: Thomas Fritsch

Wer hätte das gedacht: Deutschland hat sich in Rekordzeit zur Fahrrad-Nation gewandelt.

Wer hätte das gedacht: Deutschland hat sich in Rekordzeit zur Fahrrad-Nation gewandelt. Sicher auch ein Corona-Effekt – aber nicht nur. Es hat auch etwas mit Bewusstseins-Wandel zu tun: Radfahren ist gesund, hält fit, steigert die Abwehrkräfte. Und schützt und nützt der Umwelt. Wobei der Fahrrad-Boom auch und in erster Linie ein „E-Bike-Boom“ ist. Doch richtig gute, sichere und zuverlässige E-Bikes sind teuer. Mit dem richtigen Fahrrad-Leasing aber werden auch sie für alle erschwinglich.

Es sind Spar-Effekte von bis zu 40 Prozent drin“, rechnet Falko Borkhart vom Radzentrum Nagold vor – vor allem für Arbeitnehmer, die das Fahrrad-Leasing über ihren Arbeitgeber angeboten bekommen. Der Effekt entsteht durch Steuereinsparung durch Gehaltsumwandlung nach der aktuell für Fahrräder geltenden, sogenannten 0,25-Prozent-Regel: Der geldwerte Vorteil vom Dienstrad-Leasing wird pauschal mit einem Prozent eines auf volle 100 Euro abgerundeten Viertels des Bruttolistenpreises (UVP) des Wunsch-Bikes berechnet, zum übrigen Gehalt addiert und darüber versteuert. Gleichzeitig reduziert sich die Berechnungsgrundlage für Steuern und Sozialabgaben – die Steuern aufs Gehalt fallen niedriger aus. Gibt’s das Dienstrad sogar als Gehaltsplus, sind gar keine Steuern mehr fällig.

Wobei der Dienstrad-Bonus für Arbeitgeber absolut Sinn macht – denn Studien zeigen, dass Mitarbeiter, die mehr mit dem Fahrrad unterwegs sind und mit diesem regelmäßig auch zur Arbeit pendeln, weniger Fehl- und Krankentage habe. Und – zumindest im Stadtverkehr – auch noch weniger Zeit für den Weg zur Arbeit aufwenden müssen: „Bis zehn, zwölf Kilometer Arbeitsweg durch die Stadt ist das Fahrrad, gerade das E-Bike, die schnellere Alternative zum Pendeln“, so Experte Borkhart. Aber natürlich bleibt das Bike auch bei längeren Strecken zwischen Heim und Arbeitsplatz die sinnvollere Wahl, wobei man pro 15 Kilometer Weg je rund eine halbe Stunde Fahrzeit rechnen sollte.

Ein weiterer, nicht unwesentlicher Nebeneffekt für Arbeitgeber beim Dienstrad-Leasing für Mitarbeiter: „Der Bedarf an platzfressenden Parkplätzen sinkt“, was gerade bei teuren Gewerbeflächen ein wichtiger Faktor ist, aber auch zum Beispiel bei Arbeitsplätzen des Öffentlichen Dienstes in Innenstadtlagen: Jeder Parkplatz, den in der Innenstadt arbeitende Mitarbeiter dank eines Dienstrades nicht benötigen, ist im Zweifel ein Parkplatz mehr für Innenstadt-Kunden und Gäste. „Gerade in einer hochfrequenten Einkaufsstadt wie Nagold sicher ein wichtiges Argument pro Dienstrad für jeden Arbeitgeber in der Stadt.“


Was sich dabei speziell für das Radzentrum Nagold als Anbieter der eigentlichen Bikes in den letzten Jahren immer besser bewährt hat: „Wir arbeiten mit allen am Markt vertretenen, zehn bis zwölf verschiedenen Leasings-Firmen zusammen, die spezielle Dienst-Fahrrad-Angebote für die Unternehmen, Betriebe und öffentlichen Arbeitgeber geschnürt haben“. Heißt: jeder Arbeitgeber kann sich den zu seinem eigenen Profil passenden Leasing-Geber heraussuchen. In der Regel ist dann der jeweilige Mitarbeiter ebenfalls frei, sich bei seinem Wunsch-Händler sein ganz individuelles Wunsch-(E-)Dienst-Bike auszusuchen.


Das klappt super, „weil Gesetzgeber und Leasing-Geber hier in den vergangenen Jahren kontinuierlich die Hürden herabgesenkt haben“. Braucht's noch das richtige Bike, denn die sind beim aktuellem Boom immer noch vergleichsweise rar am Markt. Gut, dass das Radzentrum hier sehr vorausschauend und sehr langfristig seine Orders bei den einschlägigen Markenherstellern platziert hat: „Wir erwarten diese Woche wieder eine große Lieferung, speziell an E-Bikes“, so Falko Borkhart. Wie gewohnt: Die neuesten Modelle der besten Hersteller zu fairen Preisen. Wer jetzt noch kein E-Bike hat, sollte also unbedingt mit seinem Arbeitgeber reden. „Denn die warme Jahreszeit legt je gerade richtig los!“ Was man noch wissen muss: Dienst-Fahrräder werden üblicherweise auf drei Jahre geleast – dann kann sich der Mitarbeiter entweder ein neues aussuchen und/oder das bisherige zu einem Sonderpreis komplett übernehmen. Zuhause braucht man zum Laden eines E-Bikes nur eine (gut zugängliche) übliche Steckdose. Grundsätzlich sind pro Arbeitnehmer bis zu vier Leasing-/Dienst-Räder möglich, also auch für Partner und gegebenenfalls Kinder können die (E-)Bikes über den Lohnstreifen laufen. Wobei „zwei Fahrräder pro Leasing-Nehmer durchaus üblich“ seien, so die Erfahrung im Radzentrum Nagold.


Apropos: Natürlich können auch ganz normale, klassische Fahrräder – also solche ohne Elektromotor- Unterstützung – geleast werden, aber das sei eher die Ausnahme, weiß Falko Borkhart. Die machten gerade einmal etwa einen halben Prozent aller Leasing-Verträge aus, das Gros will und fährt elektrisch. Was aber auf jeden Fall zu bedenken sei: Auf Wunsch kann auch die regelmäßige fachgerechte Wartung der wertvollen E-Bikes (im Radzentrum Nagold) bereits Bestandteil des Leasings-Vertrages werden. Was immer enthalten ist: „Über die gesamte Leasing-Laufzeit von drei Jahren gibt es eine quasi verlängerte Garantie für das Wunsch-Fahrrad“. Heißt: Das Dienstrad-Leasing mit einem (E-)Bike vom Radzentrum Nagold hat wirklich nur Vorteile! Für alle Beteiligten. „Weshalb Mitarbeiter es aktiv auch von ihrem Arbeitgeber einfordern sollten!“ Falko Borkhart – ja selbst ein Arbeitgeber – weiß wovon er spricht: „Auch unseren Mitarbeitern machen wir natürlich immer solch ein Leasings-Angebot“. Denn ohne dem geht es heute eigentlich gar nicht mehr.

Autor: Axel H. Kunert Fotos: Thomas Fritsch

Hat Ihnen der Artikel gefallen? Jetzt teilen: