Foto: Thomas Fritsch

Das Nagolder Unternehmen Schmid Immobilien ist bekannt für seine Passion, aus als nicht sanierbar geltenden Bestands-Immobilien mit maximaler Kreativität moderne Wohn-Immobilien zu machen.

Das Nagolder Unternehmen Schmid Immobilien ist bekannt für seine Passion, aus als nicht sanierbar geltenden Bestands-Immobilien mit maximaler Kreativität moderne Wohn-Immobilien zu machen. Die alte Zentrale von Elektro-Seeger in Rohrdorf oder die ehemalige
Neuapostolische Kirche in Wildberg sind Beispiele dafür. Aber Schmid Immobilien ist auch ein versierter und erfahrener Makler für Kauf- und Mietimmobilien – in der Region, aber auch im gesamten Südwesten. Und für diesen Geschäftsbereich ist Michelle Weiß die
neue Ansprechpartnerin – für Anbieter und Interessenten.

Dabei ist die 29-jährige Nagolderin ursprünglich selbst eine – hoch zufriedene – Kundin von Schmid Immobilien gewesen: „Ich habe von Christian Schmid eine der Wohnungen seines Projekts am Gerichtsplatz hier in Nagold erworben“, keine zwei Straßen vom Firmensitz von Schmid Immobilien in der Kreuzertalstraße 3 entfernt. Über Social Media habe sie – als gelernte Immobilien-Kauffrau – die Entwicklung des Nagolder Kollegen ab da aufmerksam verfolgt. Zumal, wie Weiß erzählt, „mein Freund auch als Handwerker immer wieder für Schmid-Immobilien tätig
ist“. Netzwerke sind eben alles! Als Schmid dann Verstärkung für sein Unternehmen im Bereich „Vermittlung und Beratung“ suchte, musste Michelle Weiß nicht lange überlegen: „Zwei Minuten zur Arbeit – vom Gerichtsplatz zur Kreutzergasse – besser geht’s nicht!“

Bleibt mehr Zeit, sich auf den Immobilien-Markt in der Region und auf die Kunden beziehungsweise Interessenten zu konzentrieren. Was immer anspruchsvoller werde: Gerade der Käufermarkt „wird immer hochdrehender“. Was just als Kauf-Immobilien eingestellt werde, sei im nächsten Augenblick auch schon weg. „Das war in meiner Ausbildung noch anders“, erzählt Weiß , die schon während ihrer Schulzeit am Nagolder OHG wusste, dass sie unbedingt „was mit Immobilien“ machen wollte: „Die Tätigkeit ist vielseitig wie keine sonst.“ Es gibt die Arbeit im Büro, das Einstellen der Angebote – und es gibt die Arbeit draußen – die Aufnahme der Immobilien. „Und vor allem den Kundenkontakt“, der Umgang mit Menschen, „denen man helfen, die man beraten kann“. Weiß begleitet sie bei der Suche nach der perfekten Wohnung, dem perfekten Haus oder beim Verkauf. Dabei geht es zwar immer auch um den bestmöglichen Preis geht – aber nicht nur.

„Gerade vielen älteren Verkäufern, die bisher selbstgenutzte Immobilien abgeben wollen, ist es sehr wichtig, Käufer zu finden, die in das gewachsene soziale Umfeld passen“ – weil sich die Verkäufer den ehemaligen Nachbarn, oft ja auch Freunde, verpflichtet fühlen. „Das braucht viel Menschenkenntnis“,eben Erfahrung, die Michelle Weiß aus ihrer Ausbildung und den bisherigen Tätigkeiten in der Immobilien-Branche mitbringt. „Zumal auch mein Onkel als Immobilien-Makler arbeitet“, der einst auch die Begeisterung für diese Tätigkeit während eines Praktikums an die Nichte weitergab. „Das liegt wohl bei uns in der DNA“, meint Michelle Weiß lächelnd.

Aber gibt es denn überhaupt noch Immobilien, wenn die Nachfrage so hoch ist? „Ein klares – ja!“ Gerade weil in der Region an allen Ecken und Enden neu gebaut – oder erfolgreich saniert – wird. Was auch und gerade für den Mietwohnungs-Markt gelte. „Das Angebot ist da.“ Wobei auffalle, „dass die Wohnungs-Eigentümer immer jünger werden“, die in den Mietwohnungsmarkt investierten. Allerdings sei auch hier die Nachfrage natürlich im Moment „sehr hoch“: Auf eine freie Wohnung kommen bis zu 60 Anfragen. Daher werde es für Wohnungssuchende immer wichtiger, sich auf ihre Bewerbungen um eine Wohnung „wirklich zu konzentrieren“. Wichtigster Tipp von Michelle Weiß: „Sich – auch wenn's irgendwann nervt – Zeit nehmen für den Wortlaut der Anfrage.“ Nicht „copy an paste“ – wo möglich noch mit der Übernahme von Fehlern schon in der Anrede. „Vermieter wünschen sich natürlich zuverlässige, gewissenhafte Mieter“ – und solche Flüchtigkeitsfehler dokumentieren genau das Gegenteil. „Wer es ernst meint, sich Zeit nimmt, auch immer schon etwas Persönliches von sich erzählt, erhöht ganz von selbst seine Chancen.“ Weil es immer auch um Menschen geht. Die gerade auch in einem Miet-/Vermietverhältnis längere Zeit möglichst gut miteinander auskommen müssen.

Übrigens: Bei Schmid Immobilien fühlt man sich für den Bestand dieser guten Vermieter-Mieter-Beziehung auch nach Vertragsschluss immer noch verantwortlich – falls es dann doch mal zu Schwierigkeiten während der Vertragszeit kommt. „Wir sehen uns auch dann noch als Vermittler in der Pflicht, da wir ja irgendwann einmal zu beiden Seiten eine gute, funktionierende Geschäftsbeziehung aufgebaut haben.“ Was immer eine gute Grundlage sei, um Dinge zu deeskalieren „und Menschen, die wir ja alle sind, wieder miteinander ins konstruktive Gespräch zu bringen“.

Eigentlich sei ja genau das auch „der Kern des Immobilien-Geschäfts“: Menschen zusammenzubringen. Das meine immer deutlich mehr, als nur „Angebot und Nachfrage“ zusammenzuführen. „Es gibt immer diese Komponente, dass sich eigentlich fremde Menschen auf einmal miteinander reden, sogar verhandeln“ – für die sich die sach- und fachkundige Begleitung durch einen versierten, erfahrenen Makler bewährt hat. Weil nur so die Interessen beider Seiten gezielt – und möglichst erfolgreich – zueinander geführt werden können. „Das braucht auch viel psychologischen Einfühlungsvermögen“,weiß Michelle Weiß. Aber: „Der Tag ist einfach toll, wenn ich auf diese Weise alle Beteiligten wirklich glücklich machen konnte!“

Autor: Axel H. Kunert Foto: Thomas Fritsch