Benjamin Dittus hat vor gut zwei Jahren die Leitung der Senioren-Nächsten-Hilfe "Lichtblick" übernommen. Foto: Schwarzwälder Bote

Gut zwei Jahre ist es her, dass Benjamin Dittus die Leitung

Gut zwei Jahre ist es her, dass Benjamin Dittus die Leitung der Senioren-Nächsten-Hilfe "Lichtblick" übernommen hat. Und er hat Grund zur Freude, denn seine zu Beginn gesteckten Ziele konnte Dittus alle erreichen.

In Benjamin Dittus’ erstem Jahr konnte er vieles bewegen, wie er erfreut erzählt. Sein erstes Jahr sei von Umstrukturierung geprägt gewesen, vom organisatorischen und wirtschaftlichen Um- und neu Aufstellen. Bis Ende 2019 sei dies gut gelungen. "Es lief eigentlich wunderbar", sagt Dittus strahlend. Mehr Kunden zu gewinnen, war eines der Ziele – und das ist abgehakt. Gleich zu Beginn seiner neuen Tätigkeit suchte Dittus nach einem Standort für eine neue Tagespflege – auch dieser ist gefunden. "Dahoim am Seele" heißt die Einrichtung in Herrenberg. Eigentlich wollte Dittus diese in der Calwer Region ansiedeln, doch leider habe er keinen Standort finden können. Mit Herrenberg ist er aber durchaus glücklich und zufrieden.

"Wir wollten 2020 voll durchstarten", erzählt Dittus mit Bedauern. Corona habe alles ausgebremst, Entwicklung oder Wachstum seien nicht möglich gewesen. Die Tagespflege hat zwar nach wie vor geöffnet, aufgrund der Bestimmungen ist aber nur eine reduzierte Belegung möglich. Neue Kunden werden dennoch angenommen, wie Dittus betont. Der Menüservice in Kooperation mit dem DRK kann weiterhin angeboten werden, allerdings kämen derzeit kaum Anfragen. Auch hier gibt es also noch Kapazitäten. Die Gruppe für Demenzkranke allerdings muss wegen der Pandemie ausfallen.

Gesetzesänderungengreifen demnächst

Im vergangenen Jahr sei man noch gut mit den Pandemie-Einschränkungen klar gekommen, berichtet Dittus. Trotz geschütztem Regelbetrieb, der seit Frühjahr 2020 gilt, und kurzzeitigem Notbetrieb dazwischen. So langsam wird es nach seinen Worten jedoch kritisch. Denn zusätzlich zu dem noch immer reduzierten Betrieb werden in den nächsten Wochen Gesetzesänderungen in Kraft treten, welche die Tagespflegekräfte in Kurzarbeit schicken und die Betreuungsleistungen neu regeln. Dittus blickt besorgt auf diese Entwicklung und ist skeptisch, wie es dann mit dem "Lichtblick" weitergehen soll.

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