Ein Höhepunkt des Albstädter Kulturlebens: das City-Open-Air. Das Foto zeigt den Auftritt der "Spider Murphy Gang" im Sommer 2018. Quelle: Unbekannt

Ein "Kulturlabor" für alle Bürgerinnen und Bürger richtet das Albstädter Kulturamt am Donnerstag, 23., und Freitag, 24. Juni, aus – es handelt sich dabei um die Bürgerbeteiligung an der Erarbeitung einer neuen Albstädter Kulturkonzeption.

Seit dem vergangenen Herbst haben die Stadt und die Agentur Culturelab aus Bludenz in Vorarlberg in Themenworkshops, Einzelinterviews, einer Online-Umfrage und vielen Gesprächen ein Konzept davon erarbeitet, welche Schwerpunkte in Sachen Kunst und Kultur das Kulturamt zusammen mit Künstlerinnen, Künstlern und Kulturvereinen künftig setzen soll. Welche Strategie sollten das Kunstmuseum und die anderen Albstädter Museen verfolgen? Und wo wäre – auch ganz buchstäblich – die Stadtbücherei in Zukunft zu verorten? Diese und andere Fragen galt es zu beantworten.

Über die Resultate der Arbeit soll nun eine breite Debatte geführt werden. "Wir wollen mit den Bürgern darüber nachdenken, wie Kunst, Kultur und Gesellschaft in Albstadt aussehen könnten", erklärt Oberbürgermeister Klaus Konzelmann.

Am Donnerstag, 23. Juni, geht von 18.30 bis 21.30 Uhr ein "öffentlicher Ideensprint" in der Ebinger Festhalle über die Bühne. Dabei geht es um Kultur im allerweitesten Sinne: Wie lässt sich die Ebinger Innenstadt beleben? Wie muss sie aussehen, damit die Albstädter Lust bekommen, sie aufzusuchen? Was ist zu tun, damit die Stadt als Stadt wahrgenommen wird? Wie lässt sich ihre kulturelle Identität stärken? Wer sich diesen Fragen stellen mag, wird gebeten, sich für den "Ideensprint" anzumelden über die E-Mail-Adresse sandra.testa @albstadt.de.

Am Freitag, 24. Juni, steht ein "kultureller Stadtrundgang" auf dem Programm, der um 15 Uhr vor dem Eingang der Stadtbücherei seinen Anfang nimmt und von dort über mehrere Stationen ins "Hufeisen" führt – Ziel ist der Hof. Hier ist keine Anmeldung erforderlich; jedermann ist willkommen, der den Wunsch hat, sich in den städtischen, kulturellen Entwicklungsprozess einbinden zu lassen. "Es gilt, die kulturelle Zukunft der Stadt in einem Dialog auf Augenhöhe zu gestalten", sagt Oberbürgermeister Klaus Konzelmann.