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Anzeige Ein echtes Schmuckstück geworden

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Die  Eichwaldhalle in Hart ist nach einer umfassenden Grundsanierung jetzt fertig. Gekostet hat das Projekt die Stadt etwas mehr als 1,8 Millionen Euro. Foto: Kost Foto: Schwarzwälder Bote
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Die Eichwaldhalle in Hart ist nach einer umfassenden Grundsanierung jetzt fertig. Gekostet hat das Projekt die Stadt etwas mehr als 1,8 Millionen Euro. Foto: Kost Foto: Schwarzwälder Bote

Der heutige Freitag, 11. Oktober, markiert für den Ortsteil Hart ein wichtiges Datum. Heute ist die offizielle Feier zur Einweihung der neuen Harter Turn- und Festhalle.

Dann wird nämlich ab 19 Uhr in einer Feierstunde die Eichwaldhalle ihrer Bestimmung übergeben und von Pfarrer Dieter Mayer kirchlich geweiht. Der Musikverein Hart umrahmt die Einweihungsfeier.

Bürgermeister Heinrich Götz und Ortsvorsteher Thomas Bieger freuen sich über das gelungene Projekt, das im September 2018 mit dem Abbruch des größten Teils des Baukörpers so richtig Fahrt aufnahm. "Neben den beteiligten Planern und Baufirmen haben insbesondere auch viele Helfer in vielen freiwilligen Arbeitsstunden dazu beigetragen, dass ein Projekt erfolgreich realisiert werden konnte. Damit ist die Eichwaldhalle ein Beispiel dafür, was erreicht werden kann, wenn eine Dorfgemeinschaft an einem Strang zieht und mit viel Gemeinsinn auf ein Ziel hinarbeitet."

Inklusive der Flachdachsanierung, dem Einbau von Fenstern auf einer Seite und dem Neuverputzen der Fassade an der alten Verwaltungsschule (dort ist jetzt die Ortschaftsverwaltung untergebracht) hat das Projekt die Stadt etwas mehr als 1,8 Millionen Euro gekostet. 280 000 Euro davon flossen als Zuschuss aus dem Ausgleichsstock des Landes. Die Ausstattung der Halle mit Tischen Stühlen, Küche und mehr wird separat abgerechnet.

17 Firmen waren am Umbau der Turn- und Festhalle in der Tannwaldstraße beteiligt. Wobei Umbau oder Grundsanierung den Kern der Sache allerdings nicht so richtig trifft. "Eigentlich können wir von einem Neubau sprechen, denn 98 Prozent der Halle wurden neu gemacht", meinte der federführende Architekt Stefan Beuter.

Die Harter Halle ist nicht nur total grundsaniert worden, sondern hat auch einen neuen Namen bekommen. Bei einem vom Ortschaftsrat gemeinsam mit dem Förderverein Vereinsgemeinschaft Hart ausgelobten Wettbewerb fiel die Wahl auf den Namen Eichwaldhalle.

Aber wie bereits angedeutet, es waren nicht nur Fachfirmen aktiv, um die über 40 Jahre alte Turn- und Festhalle in ein echtes Schmuckstück zu verwandeln, sondern auch eine ganze Menge an ehrenamtlichen Helfern. Jörg Biesinger, Vorsitzender des Fördervereins Vereinsgemeinschaft Hart, schätzt ihre Zahl auf rund 50. Sie haben bei den Abbrucharbeiten oder der Hallenreinigung rund 1300 Stunden an Eigenleistungen aufgebracht. Extra dazurechnen muss man das Engagement des Sportvereins Hart: Er hat einen früheren Verwaltungsschulraum in Eigenregie in eine Umkleidekabine umgebaut.

Es gab auch eine Menge an Unterstützung in Form von Spenden: Je 5000 Euro brachten Sport-, Narren- und Musikverein bei. Etwa die selbe Summe kam aus Sitzungsgeldern des Harter Ortschaftsrats zusammen.

Nach der offiziellen Einweihung der Harter Festhalle am Freitag, 11. Oktober, ab 19 Uhr findet an den beiden Tagen darauf als erste Veranstaltung in der neuen Halle das vierte Oktoberfest des Fördervereins Vereinsgemeinschaft Hart statt. Der Programmablauf:

  Samstag, 12. Oktober: Hallenöffnung ab 17 Uhr; Handwerkervesper ab 18 Uhr; Fassanstich und Gaudi-Olympiade ab 19.30 Uhr; Unterhaltung mit den Polkafreunden Bisingen und der Juniortanzgarde des Narrenvereins Hart ab 20 Uhr.

 Sonntag, 13. Oktober: Wortgottesdienst ab 9.30 Uhr; Frühschoppen und Mittagstisch mit dem Musikverein Hart ab 11 Uhr; Kaffee und Kuchen ab 14 Uhr; Fußballspiel SGM Hart/Owingen II gegen SGM Hörschwag/Stetten/Salmendingen, ab 13; SGM Hart Owingen I gegen SV Gruol, ab 15 Uhr.