Auch der Nikolaus wird in diesem Jahr den Kindern auf dem Wildberger Weihnachtsmarkt wieder einen Besuch abstatten. Foto: Jacqueline Geisel

In diesem Jahr wird der Wildberger Weihnachtsmarkt erstmals seit den 1990er-Jahren an einem neuen Ort stattfinden: in der historischen Klosteranlage.

Wildberg - Die Verantwortlichen vom Bürger- & Gewerbering "Für Wildberg" e.V. haben sich, in enger Absprache mit der Schäferlaufstadt Wildberg als Kooperationspartner, daher einen ganz neuen Aufbau überlegt. Was erhalten bleibt, sind die klassischen, beliebten Elemente wie Krippe, Rahmenprogramm und Nikolausbesuch.

Passend zur neuen Location werden die Stände – eine bunte Mischung aus interessanten Handarbeiten und leckeren Köstlichkeiten im Angebot – komplett neu angeordnet: um den Klosterhof, die Musikschule, die Meiereischeune und entlang des Hauptwegs im Kloster. Vor der Meiereischeune werden die Hobbyaussteller ihre Stände in einem Zelt aufbauen. Auch das CVJM-Café wird dort zu finden sein.

Erstmals wird es zwei Bühnen geben: eine im Klosterhof, eine am Klostersee. Was an beiden Tagen nicht fehlen darf: Das Maskottchen Wildbi wird vor Ort und auch die Turmbläser werden unterwegs sein.

Am Samstag, 26. November, beginnt die erste Wildberger Klosterweihnacht. Zunächst wird um 14 Uhr die Krippe im Arrestturm eröffnet. Diese haben erstmals die evangelische und katholische Kirchengemeinde aufgebaut. Neu ist auch, dass über ein Abspielgerät eine Weihnachtsgeschichte angehört werden kann. Um 15 Uhr folgt dann die Eröffnung des Weihnachtsmarktes im Kloster. Dann startet auch ein buntes Rahmenprogramm.

Abgerundet wird das Programm durch "Adeste fideles". Dieses Konzert am Sonntag, 27. November, wird vom Vororchester und vom Orchester der Musikschule gestaltet. Die Musik zum Advent beginnt um 19 Uhr in der Wildberger Martinskirche. Der Eintritt ist frei, Spenden werden erbeten.

Sonderausstellung im Museum

Das Museum ergänzt das vorweihnachtliche Angebot mit einer kleinen Sonderausstellung, die am Sonntag von 11 bis 19 Uhr geöffnet sein wird. Zu bestaunen sind Schwippbögen, Pyramiden und Weihnachtsschmuck aus dem Erzgebirge. Anschließend kann die Ausstellung noch bis 22. Januar, immer sonn- und feiertags von 13 bis 16 Uhr, besucht werden. Der Eintritt ist frei.

Während der Klosterweihnacht fahren Sonderbusse von jedem Stadtteil aus bis zur Klosterbrücke und wieder zurück. Jeder Fahrgast über 12 Jahre zahlt pro Strecke 1,50 Euro. Die Busse fahren etwa im Stundentakt.

Weitere Infos zur Klosterweihnacht gibt es online unter www.klosterweihnacht.de.