Eine erfolgreiche Familie: Uwe Gfrörer (links), Sabine Schüch und Tim Gfrörer Quelle: Unbekannt

Man kann mit Fug und Recht behaupten: Beim Schotterwerk Gfrörer in

Man kann mit Fug und Recht behaupten: Beim Schotterwerk Gfrörer in Empfingen läuft es. Mit zahlreichen Projekten hat sich das stets wachsende Unternehmen weit über die eigene Region hinaus einen Namen gemacht. "Wir haben wegweisende, neue Projekte realisiert, neue Partner gewonnen und neue Segmente beziehungsweise Geschäftsbereiche. Beim Neubau der Messe Stuttgart gelang es uns 2004, unsere regionale Präsenz auch bei Großprojekten erstmals zu zeigen und dadurch einen enorm wichtigen Meilenstein in der Firmengeschichte zu setzen. Seither waren wir bei weiteren Großprojekten wie Factory 56 bei Daimler in Sindelfingen, am Thyssen Krupp Elevator Testturm in Rottweil, im Entwicklungszentrum bei Porsche in Weissach oder am Flugfeldklinikum in Böblingen tätig. Der Neubau unseres Schotterwerks ermöglicht uns seit 2009, auch Großaufträge zur Materiallieferung zu bearbeiten", sagt die Unternehmerfamilie. So sei man mittlerweile einer der Hauptlieferanten für Betonzuschläge (Splitte und Brechsand) im Großraum Stuttgart. "Ebenso sind wir mit unserem Partner Fischer Weilheim als eigenständiges Unternehmen BauLogS21 im Projekt Stuttgart 21 seit fast zehn Jahren nicht wegzudenken."

Auch vor der Haustür steht ein wichtiges Projekt an: "Unser neuestes Projekt Containerterminal realisieren wir aktuell gemeinsam mit unseren Partnern in Horb: Ziel ist, Güter und Baustoffe von der Straße auf die Schiene zu bringen. Dadurch leisten wir einen großen Beitrag zum Klimaschutz und sparen langfristig große Mengen CO2 ein."

Das Geheimrezept des Unternehmens? Uwe Gfrörer, geschäftsführender Gesellschafter der Firmengruppe, erzählt: "Ein wichtiger Satz hat mich bei meinem beruflichen Werdegang immer begleitet: Geht nicht gibt’s nicht. Und unser Unternehmen hat sich mit genau dieser Einstellung an Projekte herangetraut, bei denen Mitbewerber teilweise zurückgeschreckt sind."

Gförer weiß, worauf es ankommt: "Von klein auf habe ich im Unternehmen alles gemacht. Heute kann mir am Bau niemand ein X für ein U verkaufen. Ich habe nie aufgehört, mich an Neues zu wagen, täglich Neues zu lernen – um stets über den Tellerrand zu schauen. Ganz nach dem Motto: Wer aufgehört hat, besser werden zu wollen, hat aufgehört, gut zu sein."

Wichtig war und ist den erfolgreichen Geschwistern Uwe Gfrörer und Sabine Schüch immer, das wachsende Unternehmen auf mehrere Säulen aufzustellen. Damit sie möglichst viele Bereiche in der Prozesskette abdecken und dem Kunden einen Mehrwert bieten können. Heute sagen sie, dass diese Säulenaufstellung es ihnen ermöglicht hat, auch schlechtere Zeiten in einzelnen Segmenten mit anderen Bereichen abzufedern.

Von größter Bedeutung waren ihnen immer jene Menschen, die das Unternehmen gestärkt haben. Uwe Gfrörer sagt: "Bei dem gesamten Wachstum waren auch die Menschen wichtig, die uns in all der Zeit unterstützt und beraten haben, die uns nahestehen und immer wieder den Spiegel vorgehalten haben. Es ist nicht immer leicht, von Familie, Freunden oder Beratern kritisiert zu werden. Aber Sie haben geholfen, die richtigen Entscheidungen zu treffen und mehrere Blickwinkel einzunehmen. Menschen wie Edgar Schwind und Jimmi Münch sind für uns stets elementar wichtig gewesen und haben ein großes Stück zum Unternehmenserfolg beigetragen."

Ein bisschen Sorge macht die schwierigere Wirtschaftslage. Gfrörer sagt: "Der Bau wird auch davon betroffen sein. Grundsätzlich kann man sagen, dass der Bau aber immer ein halbes bis ganzes Jahr dem Konjunkturverlauf nachhängt. Sprich: Wenn die Wirtschaft wieder Fahrt aufnimmt, tun wir das erst zeitversetzt später. Was das Ganze in Zahlen für uns bedeutet, können wir nur erahnen."

Tim Gfrörer ergänzt: Ich denke, dass die Wirtschaftslage den Bau noch definitiv einholen wird. Wir merken es bereits seit Monaten im Industriebereich – bei großen Auftraggebern nimmt die Nachfrage ab und Kosten werden erheblich eingespart. Hier ist wichtig, dass man das Unternehmen breitgefächert in verschiedenen Geschäftsbereichen aufstellt und alle Mitarbeiter gemeinsam an einem Strang ziehen. Ich bin davon überzeugt, dass wir auf einem guten Weg sind und mit dem neuen Verwaltungsgebäude die optimalen Rahmenbedingungen für unsere Zukunft geschaffen haben."

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