Das Seniorenzentrum "MENetatis" ist seit wenigen Tagen eröffnet.Foto: Wegner Foto: Schwarzwälder Bote

(jf). Planmäßig hat am 1. Juli das "Seniorenzentrum MENetatis Aichhalden" in der Ortsmitte von Aichhalden eröffnet. Schon am selben Tag sind die ersten Bewohner in den modernen lichtdurchfluteten Neubau eingezogen.

"Ein alter Traum ist wahr geworden: Im März 2020 war der Bagger da und heute feiern wir Einweihung – eine starke Leistung", erklärte Aichhaldens Bürgermeister Michael Lehrer bei der Eröffnungsfeier. Für Aichhalden sei das Seniorenzentrum für die Versorgung der älteren Bevölkerungsgruppe ein Quantensprung, denn man könne jetzt im Heimatort alt werden und müsse das gewohnte Umfeld nicht mehr verlassen: "Die Senioren haben auch dann einen Platz in der Mitte des Dorfes, wenn sie auf fremde Hilfe angewiesen sind".

MENetatis-Geschäftsführerin Sandra Leps dankte der Gemeinde und Bürgermeister Michael Lehrer für die angenehme Bauphase und die ausgezeichnete Zusammenarbeit. "Für mich ist es ein besonderer Tag, auch weil alles hier so schön geworden ist", sagte Leps. Das zentral gelegene Seniorenzentrum bietet 78 Pflegeplätze, 16 Tagespflegeplätze, ein auch der Öffentlichkeit zugängliches Bistro-Café und einen Dementengarten mit Sonnenterrasse, Rundweg, Sitzmöglichkeiten, Hochbeeten und Wasserspiel.

Alle 78 Pflegeplätze befinden sich in Einzelzimmern und verfügen über ein Badezimmer mit Dusche, WC und Waschtisch. Im Erdgeschoss gibt es außerdem eine Physiotherapiepraxis und Räumlichkeiten für einen Friseur.

"Wir fokussieren uns in unseren Einrichtungen auf das Wohl unserer Bewohner und Mitarbeiter. Wesentlich bei der Entwicklung neuer Projekte ist daher ein Gebäude-Ensemble, das den Bedürfnissen und hohen Qualitätsansprüchen an das Leben im Alter gerecht wird, die Integration in das örtliche Gemeinwesen und ein familiärer Umgang miteinander", betonte Mathias Neumayer, geschäftsführender Gesellschafter der mittelständischen und familiengeführten MENetatis Gruppe.

Einen hohen Stellenwert hat daher die Wohnqualität in dem Haus: Die Pflegezimmer sind in überschaubare Wohngruppen gegliedert. Die Atmosphäre ist hell und freundlich.

Besonders stolz ist Pflegedienstleiter Mathias Ketterer darauf, dass sämtliche Pflegeplätze mit sogenannten Niederflurbetten ausgestattet sind. Das mindert das Sturzrisiko, erhöht den Komfort der Bewohner und die Arbeitsqualität der Mitarbeiter. Die Versorgung mit den Mahlzeiten erfolgt durch die hauseigene Küche, in der Gerichte frisch zubereitet werden. Der Tagespflegebereich mit Aufenthalts-, Therapie- Ruheräumen und Küche bietet Platz für 16 Gäste in wohnlichem Ambiente. Und im Anschluss an den hellen Aufenthaltsraum im Erdgeschoss gibt es auch eine kleine hauseigene Kapelle.

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