Anwohner des geplanten Neubaugebiets „Vor Leubach“ bedauern, dass es bei Durchführung des Projekts künftig keine Schafe oder Kühe mehr zu sehen geben werde. Außerdem verschwinde ein wichtiges Naherholungsgebiet. Foto: Haberer

Die Anwohner der Baugebiets „Vor Leubach“ haben eine Petition im Internet gestartet und bereits 165 Menschen von ihrem Anliegen des Erhalts des Naherholungsgebiets überzeugt.

Die Petition mit analog als auch im Internet auf change.org gesammelten Unterschriften möchten die Initiatoren am Freitag, 2. Februar der Stadt Schiltach überreichen. Über ihre Motivation und ihr Anliegen sprach unsere Redaktion mit den Initiatoren.

 

Von diesen nahmen sich Christina und Manfred Haberer Zeit für ein Gespräch. Als Anwohner aus der Straße Hutschberg, sehen sie sich ebenfalls stark betroffen, sollte das geplante Baugebiet „Vor Leubach“ angrenzend an die Straße „Vor Heubach“ kommen.

Christina Haberer schilderte, dass auch ihre kleine siebenjährige Tochter Emma das Naherholungsgebiet sehr schätze und es bedauern würde, wenn die schönen Wiesen, einschließlich der weidenden Schafe und Kühe verschwinden würden.

Sinkende Einwohnerzahl

Über die meisten der Kritikpunkte der Petition, berichtete unsere Redaktion bereits, etwa Punkte, die Herbert Firner schilderte.

Oberhalb des Unternehmens Vega soll, dem Willen des Schiltacher Gemeinderats nach, ein Baugebiet entstehen. Foto: Jambrek

Neu ist nun, dass die Haberers auch damit argumentieren, dass die Zahl der Einwohner Schiltachs von 2001 bis heute um etwa neun Prozent auf heute 3705 Einwohner gesunken sei, so dass die Notwendigkeit der Schaffung zusätzlichen Bauraums, in Frage stehe. Außerdem bestünden andere Möglichkeiten wie etwa die Unterstützung des Wohnungstausch , welch ein hohes Potenzial für die Schaffung von Wohnraum biete. So könnten etwa Senioren in kleiner Wohnungen ziehen, während Familien notwendige, größere Wohnungen erhalten könnten.

Beteiligung an Protest

Wer sich dem Protest und der Petition der Anwohner anschließen möchte kann sich bei Christina Haberer unter cmhaberer@web.de melden. Damit bestünde laut Christina Haberer, sollten die Anwohner letztlich Erfolg mit ihrem Ansinnen haben, auch die Möglichkeit, dass die Wiesen mitsamt Kühen, Schafen, aber auch Rehen, Füchsen und Dachsen erhalten würden und das Naherholungsgebiet erhalten bleibt.