Die Stadtverwaltung Horb prüft derzeit Anpassung der Gebühren für die Bewohnerparkausweise in der Kernstadt. Foto: Hopp

Vor einem halben Jahr hat die Landesregierung den Weg frei gemacht: Städte dürfen fürs Anwohnerparken mehr Gebühren verlangen. Städte wie Karlsruhe oder Tübingen setzen dies nun um. Werden die Gebühren bald auch in Horb erhöht?

Horb - Viele Städte in Baden-Württemberg machen ernst und wollen das Anwohnerparken deutlich verteuern. So erhöht etwa Karlsruhe die Gebühren für die Jahre 2022 und 2023 jeweils von 30 Euro auf 180 Euro pro Jahr unabhängig vom Fahrzeug. In Heidelberg kostet das Anwohnerparken seit dem 1. Januar zehn statt drei Euro pro Monat. In Freiburg im Breisgau kostet ein Anwohnerparkausweis ab April 2022 im Schnitt 360 Euro pro Jahr statt wie bislang 30 Euro. Zunächst werden die Preise nach Fahrzeuglänge und sozial gestaffelt. Für Autos, die kürzer sind als 4,21 Meter, werden 240 Euro im Jahr fällig, für Autos zwischen 4,21 und 4,70 Meter sind es 360 und für Autos mit mehr als 4,70 Meter Länge sind es gar 480 Euro. Menschen, die Sozialleistungen beziehen, Wohngeld erhalten oder aufgrund ihrer Behinderung einen orangefarbenen Parkausweis haben, zahlen nur 25 Prozent der jeweiligen Gebühr. Für Menschen mit schweren Behinderungen und blauem Parkausweis entfällt die Gebühr. Auch Mannheim arbeitet an einem Konzept. Dort steht eine Anpassung bevor, "um die Mobilitätswende in Mannheim positiv zu beeinflussen", wie eine Sprecherin der Stadt kürzlich erklärte, ohne genaue Zahlen zu nennen.

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