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Anwohner empört Park-Chaos in Waldmössingen bleibt ein Thema

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Obwohl der Bauhof die Parkplätze mit Rundhölzern markiert hat, geht die Wildparkerei weiter. (Archivfoto) Foto: Herzog

Schramberg-Waldmössingen - Es ist das Waldmössinger Reizthema schlechthin – und das seit vielen Jahren. Das Thema Grillen, Parken und Nutzung des Freizeitgeländes "Weiherwasen" wird Ortschaftsrat und Stadt weiter beschäftigen. Was die Anwohner besonders stört, erfahren Sie in unserem (SB+) Artikel.

In der jüngsten Ortschaftsratssitzung berichtete (Noch)-Ortsvorsteher Markus Falk über Gespräche, die die Verwaltung mit den Anwohnern der Weiherwasenstraße geführt hatte.

Denen zufolge wünschten sich diese unter anderem einen Parkscheinautomaten im Bereich der Parkplätze bei der Kläranlage, wie es der Ortschaftsrat im Juni beschlossen hatte. Die Idee, Holzbalken seitlich der Wiesen zu installieren und mit einer neutralen Beschilderung zu optimieren, würden die Anlieger begrüßen. Hierfür würden Pächter und Eigentümer betroffener Flächen involviert.

Spielplatz-Verbot ab 21 Uhr?

Des Weiteren wünschten die Anwohner, die Öffnungszeiten des Abenteuerspielplatzes zu reduzieren, damit dieser ab 21 Uhr nicht mehr genutzt werde. Dies sowie die Verlagerung der Grillstelle an einen anderen Standort wie auch weitere Anregungen zur Verbesserung der Parksituation würde in einer der folgenden Sitzungen diskutiert, kündigte Falk an.

Im Juni hatte das Ratsgremium verschiedene Maßnahmen beschlossen, um der "Wildparkerei" Herr zu werden. In einem ersten Schritt wurde ein Parkkonzept mit Beschilderung umgesetzt. Als spätere Maßnahme, sofern sich die Situation nicht bessere, sollte ein Parkscheinautomat für gebührenpflichtige Parkplätze installiert werden.

Wie der Schwarzwälder Bote von Anwohnern der Weiherwasenstraße nun erfahren hat, habe sich die Parksituation im Sommer durch die Maßnahmen zwar etwas gebessert, aber es werde immer noch an nicht erlaubten Stellen und auf privaten Grundstücken geparkt.

"Es wird zu wenig kontrolliert"

"Es wird von der Stadt zu wenig kontrolliert. Es bringt so gut wie nichts, wenn jemand vom Ordnungsamt am Samstagvormittag vorbeischaut. Viel los ist bei gutem Wetter erst am Nachmittag und am Sonntag. Da könnten viele Knöllchen verteilt werden. Aber da genießt das Amt das Wochenende", zeigt ein Anlieger wenig Verständnis. Die Stadt, so ein weiterer Anwohner, bekomme das Dilemma einfach nicht in den Griff, weil das Ordnungsamt unterbesetzt sei.

Erst am vergangenen Sonntag hätten die vorhandenen gut 40 Parkplätze an der Kläranlage nicht ausgereicht, obwohl der Sportverein keine Heimspiele ausgetragen habe. Sobald aber schönes Wetter sei und gleichzeitig Fußballspiele stattfänden, herrschten chaotische Zustände.

Ein dritter Anlieger beobachtete, dass nahezu jedes zweite Auto ein auswärtiges Kennzeichen habe. Dies sei die Folge, weil im Internet kräftig für Tiergehege und Abenteuerspielplatz geworben werde. Wenn man schon mehr Besucher dadurch anlocke, müsse zumindest auf die Einhaltung der Regeln geachtet werden und ab 21 Uhr Ruhe einkehren. Auch dürfe es nicht länger alles zum Nulltarif geben, sonst werde die Stadt das nie in den Griff bekommen. "Kostenloses Parken und freier Eintritt. Wo gibt es das heute noch?", tadelt der Anlieger.

Die stetig steigenden Besucherzahlen führt er aber auch auf die seit Juli 2018 eingeschränkte Nutzung des Berneckstrands in der Talstadt zurück. Wer dort seinen eigenen Gas- oder Elektrogrill mitbringen will, muss das vorher bei der Stadt anmelden und das Kiosk gebührenpflichtig anmieten. An der vorhandenen Grillstelle ist das Grillen kostenfrei. Dass Stadt und Ordnungsamt auf die Missstände am Berneckstrand vor rund zwei Jahren schnell reagiert hätten, in Waldmössingen die Sache aber schleifen ließen, rügte ein Bürger in der Einwohnerfragestunde in einer früheren Ortschaftsratssitzung heftig.

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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