Der Sturm geht weiter. Symbolbild. Foto: Wolfgang Kumm/dpa

Das Sturmtief "Antonia" fegt mit hoher Geschwindigkeit über Baden-Württemberg hinweg. Ein Sprecher des Deutschen Wetterdienst (DWD) sprach am Montagmorgen von schweren Sturmböen von bis zu 100 Stundenkilometern im Flachland, auf dem Feldberg gar von einem Orkan mit einer Geschwindigkeit von bis zu 149 Stundenkilometern. 

Stuttgart/Feldberg - "Zurzeit wird das Land von der Kaltfront überquert, sie zieht im Laufe des Vormittags südostwärts ab", sagte der Meteorologe. Im Flachland sei der Sturm aber eher etwas schwächer ausgefallen als zuletzt die Sturmtiefs "Ylenia" und "Zeynep".

Von "Antonia" sei am ehesten der Norden und Osten Baden-Württembergs betroffen. Derzeit ziehe das Orkantief über die Schwäbische Alb, sagte der Sprecher. Dazu gebe es örtlich Gewitter. Tagsüber würden weitere Sturmböen in Verbindung mit Schauern erwartet, meldet der DWD. Die Wetterexperten warnen auch vor Blitzschlag, entwurzelten Bäumen und beschädigten herabstürzenden Ästen, Dachziegeln oder anderen Gegenständen.

Die Polizei in Pforzheim etwa berichtete von Bäumen, die auf Straßen stürzten. So sei etwa ein Baum auf die Kreisstraße bei Birkenfeld im Enzkreis gefallen. Die Feuerwehr habe ihn zersägt und die Straße wieder freigeräumt. Niemand sei verletzt worden.

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