In die Erneuerung der Kläranlage Schramberg beim Rappenfelsen muss investiert werden. Foto: Ziechaus

Für die Erneuerung der Kläranlage Schramberg stehen hohe Investitionen an, an denen sich auch Hardt beteiligen muss.

Im Gemeinderat stellte Stadtwerke-Geschäftsführer Peter Kälble die Betriebsaufwendungen für die Gemeinschaftskläranlage Schramberg für den Zeitraum 2022 bis 2025 vor.

 

Durch größere Umbauten waren die Kosten 2023 und 2024 stark gestiegen, sind aber 2025 wieder auf einen normalen Stand gesunken. Für Investitionen liegt der Kostenanteil für Hardt bei elf Prozent. In den nächsten Jahren 2026 bis 2029 sind für die Sicherstellung der Abwasserreinigung hohe Investitionen von 23 Millionen Euro geplant, kündigte Tiefbauamtsleiter Konrad Ginter an. Dafür wird mit Zuschüssen von 6,3 Millionen Euro gerechnet. Mit einem Anteil für Hardt von 1,1 Millionen Euro ist zu rechnen. Mit der Erneuerung soll die Kläranlage auf den neuesten Stand der Klärtechnik gebracht werden. Die wasserrechtliche Genehmigung für den Umbau liege vor. Im Herbst sollen die Arbeiten ausgeschrieben werden mit dem Ziel bis 2030 die Erneuerung geschafft zu haben. Dafür laufen bereits vorbereitende Arbeiten an der Kläranlage in Schramberg.