Große Aufgaben bei knappen Kassen. Bürgermeister Wehrle rief zum Einsatz für die Gemeinschaft auf.
Das Jahreskonzert der Stadtkapelle Vöhrenbach war auch der Rahmen für einen Gruß zum neuen Jahr durch Bürgermeister Heiko Wehrle. Der zeigte sich beeindruckt vom neuen Dirigenten Benjamin Hummel. Die hohen Erwartungen in die Stadtkapelle und den neuen Dirigenten seien erfüllt. Er hoffe auf viele weitere ansprechende Konzerte. Im vergangenen Jahr habe man in der Stadt Vöhrenbach viele Herausforderungen gemeistert, genauso sei nun ein Blick nach vorne zu richten.
Wichtig für den Erfolg sei dabei der Zusammenhalt in der Gemeinschaft. Ein Beispiel dafür seien die Vereine, die ohne Zusammenhalt in dieser Form nicht möglich wären. Drei von ihnen konnten im vergangenen Jahr ein Jubiläum feiern.
Ein Erfolg war auch der erste Vöhrenbacher Wintermarkt, der „vor der tollen Kulisse der alten Schule in Szene gesetzt wurde“. Auch hier sei vieles nur durch die Vereine möglich gewesen. Auch baulich habe es im vergangenen Jahr größere Projekte gegeben. Ganz besonders die Ortsdurchfahrt Hammereisenbach, bei der nach zwei Jahren endlich die Sperrung aufgehoben werden konnte. Sein Dank galt allen für die Geduld. Dies gelte ganz besonders für den Landmarkt und das Gasthaus Hammer, die trotz deutlicher Einbußen weiter für Hammereisenbach da sind.
Weitere Projekte waren der Ausbau der Breitbandversorgung, vor allem der Start in Urach. Und auch im Rathaus wurde energetisch einiges geleistet. Inzwischen könne man sogar den eigenen Strom vom Dach beziehen.
Schwimmi fordert die Gemeinde
Für das neue Jahr gibt es neue große Projekte. An erster Stelle steht die Sanierung des Schwimmi, die finanziell eine Herausforderung darstellt. Hier gebe es schon viel ehrenamtliches Engagement, wofür er dankte. Weitere Projekte sind die erneuerbaren Energien und die neue Nachbarschaftshilfe der Sozialstation. Und nicht zuletzt forderte er die Bürger auf, im März an der Landtagswahl teilzunehmen.
Kritisch sei die finanzielle Lage sowohl im Land, als auch in den Kommunen. Die Gelder reichen nicht mehr für alle Projekte, sagte Wehrle. Hier müssten bei den Maßnahmen klare Prioritäten gesetzt werden.
„Nicht mehr alles möglich“
Künftig werde auf jeden Fall auch die Gemeinschaft mehr selbst agieren müssen. „Es ist nicht mehr alles möglich, was wir uns wünschen“, machte der Bürgermeister deutlich. Er setze hier auch viel Vertrauen auf die Bürger der Stadt.
Es wird wieder gefeiert
Auch in diesem Jahr stehen größere Veranstaltungen an: Der FC Vöhrenbach feiert seinen 100. Geburtstag, der Musikverein Urach 125 Jahre. Und in diesem Jahr findet das 27. Vöhrenbacher Stadtfest statt. Sein Dank galt allen, die sich für die Stadt und die Bürger einsetzen. Dies gelte besonders für die Feuerwehr, das DRK und die sozialen Einrichtungen.