Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer bei einem Truppenbesuch in Bruchsal. Foto: dpa/Uwe Anspach

Verteidigungsministerin Kramp-Karrenbauer beteuert, erst spät von der umstrittenen Munitionsamnestie erfahren zu haben. Die Opposition ist skeptisch und will jetzt den Adjutanten der Ministerin befragen.

Berlin - Lügt Annegret Kramp-Karrenbauer? Diese Frage steht im Raum, wenn die Verteidigungsministerin an diesem Dienstag zum dritten Mal in einer Sondersitzung des Verteidigungsausschuss im Bundestag zur Munitionsaffäre beim Kommando Spezialkräfte (KSK) befragt wird. Die CDU-Politikerin sah zwar schon nach der vorherigen Sitzung Anfang Mai „keine neuen Fragen und auch keine neuen Antworten“ mehr und würde das Thema gerne abhaken. Die Opposition setzt „AKK“ wenige Monate vor der Bundestagswahl aber weiter unter Druck.

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