Es hat schon eine gewisse Tradition: Anfang April ist die Saisoneröffnung für die Angler der Raumschaft Triberg. Beim Angelsportverein „Schwarzwaldquelle“ wird der Saisonstart regelmäßig mit einem gemeinsamen „Anfischen“ begangen.
Dieses Mal fand das Anfischen am Karfreitag ab 8 Uhr am Mühlenweiher in Schonach statt – bei widrigen Verhältnissen. Denn es war trüb und windig.
Bei Temperaturen nur knapp über dem Gefrierpunkt und immer wieder auch leichtem Getröpfel war es für die Teilnehmer durchaus nicht nur Angelspaß, es war auch nicht immer einfach, am recht steilen Ufer stehen zu bleiben. Da nutzte so mancher auch die obere Hälfte des Weihers und wurde mit durchaus stattlichen Karpfen belohnt.
Maximal vier Fische für jeden Angler
Die Mehrzahl der leidenschaftlichen Angler aber wollte eher Forellen, von denen es durchaus einige wackere Exemplare vor allem im unteren Teil des Gewässers gibt. Maximal vier Fische waren pro Angler erlaubt, was für viele der Frühaufsteher an diesem Tag kein Problem darstellte. Der eine oder andere konnte schon nach recht kurzer Zeit „Vollzug“ melden.
Verein wurde im Dezember 1973 gegründet
Die Petrijünger können heuer übrigens ein Jubiläum feiern, was sie wohl auch mit einem kleinen Fest tun werden: Der Verein wurde im Dezember 1973 gegründet, wird mithin also 50 Jahre alt.
Die Gründungsversammlung wurde einst im ehemaligen Gasthaus Jägerhaus in Triberg abgehalten. Im Jahr 1975 bekam der Verein seine ersten „eigenen“ Gewässer: die Fischgewässer der Gemeinde Schonach, der Wehrlebaschenweiher und der Rensbergweiher. Erstmals wurde Fischbesatz in diese Gewässer eingebracht: 900 Bachforellen, 200 Regenbogenforellen und 75 Schleien. Später kamen auch die Schonach, die Gutach und der Bergsee dazu.
Seit dem Jahr 1979 wird das Königsfischen abgehalten – zumeist am Bergsee in Triberg. Seit Jahren ist der Mitgliederstand des Angelsportvereins „Schwarzwaldquelle“ recht stabil bei etwas mehr als 30 Mitgliedern. „Mal kommen ein, zwei Neue, dafür scheidet dann auch wieder jemand aus“, erzählt der Vorsitzende Dirk Otto auf Nachfrage. Wie der Verein sein Jubiläum begehen will, steht derzeit noch nicht fest. Das soll durch einen Festausschuss festgelegt werden.