Der traditionelle Andreasmarkt am gestrigen Freitag in der Schramberger Straße kam bei den Besuchern wieder einmal gut an.
Beim Traditionsmarkt hatte die städtische Marktorganisation um Marktmeisterin Miriam Schmider 16 Händler eingeladen.
Die Wettervorschau meinte es nicht unbedingt gut, denn tags zuvor war noch Eisregen und Schnee auf der Höhe angesagt, so dass der eine oder andere Marktbeschicker in Zweifel kam, Schiltach überhaupt anzufahren.
Über Generationen hinweg
Dennoch waren die angemeldeten Teilnehmer erfreulicherweise vor Ort in Schiltach.
Teilweise traditionsbewusste und treue Händler, die noch das Marktgeschehen im Altstadtbereich vom Marktplatz bis zum „Rössle“ miterlebt haben und schon in der zweiten oder gar dritten Generation Schiltach besuchen, teilweise langjährige und heuer auch zwei völlig neue Marktbeschicker.
Der Andreasmarkt verlief reibungslos. Die Stimmung war trotz des kühlen und teilweise nasskalten Wetters gut, der Besuch insgesamt unter Berücksichtigung der äußeren Umstände nicht gänzlich schlecht.
Mützen und Scheren
Das Angebot reichte vom Gewürzhändler über Kleidung, Haushaltswaren, Handtaschen, Mützen, Messer und Scheren, Ausstecherle und vielem mehr bis hin zur obligatorischen Marktwurst, die natürlich gerade um die Mittagszeit heiß begehrt war.
Spätnachmittags fand bis in den Abend hinein rund um den Marktplatz mit seinem schönen Fachwerkambiente zudem auch der Schiltacher Advent statt (weiterer Bericht folgt).