Beim Start – gleich geht’s los. Foto: Daiker

Bei einer Rekordbeteiligung von 80 Teams war beim Bierathlon der Jugendgruppe Boll wieder was los.

Und so hieß es am Samstag für die 400 Bierathleten in der Boller Dorfmitte: „An die Kisten, fertig, los!“.

 

Denn gestartet zum zwischenzeitlich 9. Bierathlon wurde vom Dorfplatz aus. Ausrichter und Organisator dieser Gaudi war wieder die Jugendgruppe Boll um Vorstand Marlon Wolf mit seinem regen Organisationsteam.

Sogar Österreicher sind gekommen

Der Bierathlon – ein Treffpunkt Jugendlicher für Spaß und Freude. Viele Teams nehmen zu wiederholten Male an dieser Veranstaltung teil. Tatsächlich sind Mannschaften aus Österreich oder dem badischen Kehl angereist.

Im fünfminütigem Abstand wurden immer zwei Teams auf die Strecke über sechs Kilometer geschickt. Über die Zollerbergstraße führte die Bierathlon-Route um die Burg Hohenzollern zur Hexenlinde ins Ziel auf den Wasen unterhalb von Maria Zell.

Vier Flaschen Sekt sind auch möglich beim Bierathlon

Die Spielregel ist einfach: Das fünf Personen starke Team muss einen Kasten Bier trinken, während die Route schnellstmöglich zurückgelegt wird. Frauenteams haben wahlweise die Möglichkeit, vier Flaschen Sekt mit auf den Weg zu nehmen. Doch nicht unbedingt das Team mit der schnellsten Laufzeit ist Gewinner. Denn an den drei Kontrollstationen mussten Aufgaben mit Geschicklichkeit gelöst werden.

Empfindliche Zeitstrafen

Bei der Bewertung waren empfindliche Zeitstrafen keine Seltenheit. Doch Verbissenheit gab es nicht – beim Bierathlon stand Spaß im Vordergrund. So sahen es auch bei der diesjährigen Veranstaltung wieder alle teilnehmenden Teams, die im Ziel auf dem Wasen ihr Ankommen feierten.

Nach Auswertung der Laufzeiten und Berücksichtigung eventueller Zeitstrafen setzte sich das Team „Pegelfreunde“ als Sieger des 9. Bierathlon in Boll durch. Die letztjährigen Siegerinnen „Kreisende Sekt-Sirenen“ belegten Platz zwei vor dem Team „Nummer 14“. Letzter in der Wertung mit Platz 80 belegte das Team mit einem nicht passenderen Namen „Liabr Gmiadleg“.

Auch auf das sportliche Event der Amateur Endspiele oder DFB-Pokal-Endspiel brauchte keiner verzichten. Public-Viewing war angesagt, und die Helfer der Jugendgruppe sorgten für Getränke, Rote Wurst und Veggimaultaschen.