Einsatz am Sonntagabend in Donaueschingen: Ein Gelenkbus hatte Feuer gefangen. Die B27 in Fahrtrichtung Bad Dürrheim ist aktuell für die Bergung noch gesperrt.
Das Polizeipräsidium Konstanz bestätigte den Vorfall auf Nachfrage und konnte auch gleich Entwarnung geben. Es habe keine Verletzten gegeben.
Wie die lokale Nachrichtenagentur Blaulichtreport Rottweil vor Ort von Philippe de Surmont, Pressesprecher der Donaueschinger Feuerwehr, erfuhr, wurde die Feuerwehrabteilung Stadt um 19.38 Uhr auf die B 27 alarmiert. Ziemlich genau zwischen den Abfahrten Mitte und Nord hatte der Gelenkbus Feuer gefangen.
Der Fahrer sah plötzlich mehrere Kontrollleuchten im Cockpit aufleuchten. Zeitgleich bemerkte er eine Rauchentwicklung im Heck des Busses. Geistesgegenwärtig hielt er am Fahrbahnrand an und versuchte zunächst vergebens, mittels eines Handfeuerlöschers den Brand im Motorraum zu löschen. Bis zum Eintreffen der Feuerwehr Donaueschingen stand der hintere Teil des Gelenkbusses bereits in Vollbrand.
Der Fahrer war allein im Bus unterwegs, sodass niemand verletzt wurde.
500.000 Euro Schaden
Nachdem der Brand gelöscht war, wurde der Bus vor dem Abtransport noch mit einer Wärmebildkamera auf Glutnester kontrolliert.
Die Feuerwehr Donaueschingen war mit drei Fahrzeugen und 25 Mann vor Ort. Vorsorglich wurde außerdem ein Rettungswagen angefordert. Die Straßenmeisterei Hüfingen regelte den Verkehr.
Am Bus entstand ein wirtschaftlicher Totalschaden in Höhe von ca. 500.000 Euro.
Für die Bergung des Busses musste die B27 zwischen den Anschlussstellen komplett gesperrt werden. Die Maßnahmen dauern derzeit noch an.