Dunningens Bürgermeister Peter Schumacher ist unter großem Beifall der Mandatsträger von Rainer Pfaller für die zweite Amtszeit verpflichtet worden.
Dem dienstältesten Gemeinderat in der Runde, Rainer Pfaller, hatte das Gremium diese ehrenvolle Aufgabe übertragen. Den Tagesordnungspunkt leitete die erste Bürgermeisterstellvertreterin Inge Erath.
Pfaller erinnerte an Schumachers Zeit als Amtsverweser („Das war das Gesellenstück“) und die nachfolgende erste Bürgermeisterwahl mit einem überragenden Ergebnis. Am 30. März sei Schumacher nun erneut mit einem überwältigenden Votum im Amt bestätigt worden.
Der große Zuspruch sei Beweis des großen Vertrauens der Bürger in die Amtsführung des Schultes. Dunningen habe sich unter Schumacher konstant und erfolgreich weiterentwickelt. Mit Augenmaß gehe man finanzpolitisch die großen Projekte an. Viele bedeutende Vorhaben seien in den vergangenen Jahren umgesetzt worden.
„Dunningen ist eine feste Größe im Landkreis“, fasste Pfaller zusammen. Es bereite ihm große Freude, den Bürgermeister ein weiteres Mal verpflichten zu dürfen.
Schumacher ging kurz auf die schwierigen Rahmenbedingungen ein. Bund und Land bürdeten den Kommunen Jahr für Jahr mehr Aufgaben auf, ohne sie jedoch mit den finanziellen Ressourcen auszustatten. Die Rezession und damit fehlenden Steuereinnahmen bei Bund, Ländern und Kommunen verschärfe die Situation. Dunningen gehöre glücklicherweise zu den 13 Prozent an Gemeinden in Baden-Württemberg, die einen ausgeglichenen Haushalt vorweisen können. „Die Aussichten sind jedoch auch bei uns düster“, räumte Schumacher ein. Ob das Investitionsprogramm der kommenden Jahre wie geplant realisiert werden könne, werde sich zeigen. Ihm sei vor den kommenden acht Jahren jedoch keinesfalls bange, sagte Schumacher. Mit einer konstruktiven Zusammenarbeit im Gemeinde- und Ortschaftsrat werde man, ist er sich sicher, „die großen Herausforderungen gemeinsam meistern“.