Bei der Amtseinführung von Ferdinand Truffner gab es viele anerkennende Worte, für alles was der Bürgermeister bereits erreicht hat.
Ferdinand Truffner, der alte und neue Bürgermeister der Gemeinde Empfingen, wurde am Dienstag offiziell in seine zweite Amtszeit eingeführt. Die feierliche Amtseinsetzung fand im Rahmen einer Gemeinderatssitzung im Dorfgemeinschaftshaus Wiesenstetten statt.
Obwohl die Sitzung an eine reguläre Gemeinderatssitzung angelehnt war, zeigte sie sich doch deutlich festlicher und zugleich auch lockerer. Achim Walter als Bürgermeisterstellvertreter und Wahlleiter hatte die Aufgabe, den wiedergewählten Bürgermeister formell in sein Amt einzuführen. Da Truffner bereits bei seiner ersten Amtseinführung vor acht Jahren den Beamteneid geleistet hatte, musste er nicht mehr vereidigt werden, wie Walter informierte. Die Verpflichtungsformel war jedoch nötig, in der Truffner gelobte, sein Amt nach bestem Wissen zu verwalten und die Verfassung sowie Gesetze zu befolgen. Nach dem symbolischen Handschlag war er berechtigt, sein Amt auszuführen.
Gutes Wahlergebnis
Nach den Bürgermeisterwahlen in Empfingen war der Alleinkandidat Truffner mit 98,7 Prozent der Stimmen und einer fast sensationellen Wahlbeteiligung von 45,8 Prozent mit gestärktem Rücken in die nächsten acht Jahre Amtszeit gegangen.
Achim Walter ordnet das sehr gute Wahlergebnis nicht nur Truffners engagierten Wahlkampf zu, sondern machte es auch daran fest, dass die Empfinger in den vergangenen acht Jahren einen sehr ambitionierten, verantwortungsvollen und vertrauenswürdigen Menschen als Bürgermeister kennenlernen durften. Für Walter sei das Wahlergebnis aber auch eine Anerkennung für die geleistete Arbeit von Truffner in der abgelaufenen Wahlperiode.
„Kein Selbstläufer“
Die in seinem Wahlkampf vorgestellten Ziele für die Zukunft (Wohnbebauung Reichenhalden, Umgehung Empfingen, Kompass 81) sprechen auch weiterhin für ein sehr ambitioniertes und engagiertes Arbeiten zum Wohle der Gemeinde. Nehme man die aktuelle politische und wirtschaftliche Lage in Deutschland, werde es mit Sicherheit kein Selbstläufer sein, so Walter. Aber auch hier ist sich Achim Walter sicher, dass Truffner das Beste daraus machen wird.
Überhaupt spreche seine Einstellung, seine Zuverlässigkeit und sein bürgernahes Auftreten, aber auch die Nähe zu den Menschen für die Person Ferdinand Truffner. Seine Affinität zum Feiern und Organisieren von Festivitäten lasse eigentlich nur den Schluss zu, dass einer seiner Vorfahren bereits Empfinger war, so Achim Walter mit Augenzwinkern. Aktuell ist das 75-jährige Bestehen der Narrenzunft in Empfingen in aller Munde.
Ein Freund der Fasnet
Auf Truffners Initiative seien sämtliche Empfinger Narrenfiguren bildlich im gesamten Flecken zu finden. Aber auch die närrisch gestaltete Trafostation, in Empfingen auch als Narrenturm benannt, gehe auf eine Initiative des Bürgermeisters zurück. Zusammenfassend charakterisierte Achim Walter den Empfinger Bürgermeister ziemlich treffend: „Diesen Mann muss man nicht antreiben und auch nicht schieben. Allerdings ist es auch mit ihm wie beim Drachen steigen lassen. Wenn er zu übermütig wird, muss man ihn auch mal zur Landung zwingen.“ (So Achim in der Sitzung, allerdings auf Schwäbisch).
Nach der Sitzung bot sich den zahlreichen Besuchern in einem ungezwungenen Rahmen viel Raum für Begegnungen und Austausch. Dieser Einladung waren viele Mitbürger, Freunde, Bürgermeisterkollegen, Ortsvorsteher, Größen aus der Landespolitik und Altbürgermeister von Empfingen Albert Schindler gefolgt. Antenne-1-Moderator Oliver Ostermann übernahm danach die Moderation mit Interviews mit Landrat Andreas Junt und Bürgermeister Ferdinand Truffner.