Im Nonnenholz und im Dreiländergarten kommt es zu Einschränkungen. Es ist wieder Laichzeit für die Amphibien und sie suchen ihre Laichgewässer auf.
Die Wassergärten im Dreiländergarten sind ein wichtiger Lebensraum für Amphibien. Dort hat sich in den vergangenen Jahrzehnten eine bedeutende Population angesiedelt.
Anzahl steigt weiter
Frösche, Kröten und Molche fühlen sich dort wohl und dank des Engagements von verschiedenen Seiten hat sich auch deren Anzahl erfreulicherweise in den vergangenen Jahren immer weiter erhöht. Bald beginnt die Laichzeit. Damit diese nicht gestört wird, gibt es in den nächsten Wochen und Monaten gewisse Einschränkungen im Bereich des LGS-Geländes, heißt es in einer Mitteilung.
Mit dem Ausklingen des Winters und den ersten wärmeren Temperaturen machen sich die Amphibien auf den Weg von ihrem Winterquartier im Nonnenholzwald und dem Mattfeld hin zu ihren Laichgewässern (Teiche, Tümpel) auf dem LGS-Gelände. Demnächst ist folglich Rücksicht geboten.
Gewässer im Dreiländergarten bis Ende Mai gesperrt
Unter anderem dürfen Wassergärten und Teiche im Dreiländergarten bis zum 31. Mai beispielsweise für Modellboote nicht genutzt werden. Neben diesem Nutzungsverbot gilt bis Ende Juli auch ein Betretungsverbot außerhalb offizieller Wege für den Bereich um die Teiche in Richtung Wald. Und auf der Nonnenholzstraße wird bis Ende Mai im Waldgebiet eine Temporeduzierung auf 30 Stundenkilometern angeordnet.
Schutzzaun wird zum Sammeln errichtet
Diese lokalen Schutzmaßnahmen sind wichtig, um die Amphibienpopulation nicht zu gefährden. Die Krötenwanderung wird durch ein großes Engagement von Tierschützern und auch der Stadt unterstützt, um die Tiere sicher zu den Laichgewässern zu bringen. Unter der Federführung des Truz wird ein etwa 40 Zentimeter hoher Schutzzaun entlang der Nonnenholzstraße errichtet. Die Länge beträgt rund 700 Meter. Freiwillige bauen diesen Amphibienzaun nicht nur auf, sie kümmern sich in den kommenden Wochen und Monaten auch um die Kröten und tragen sie auf die andere Straßenseite. Diese werden nämlich dank des unüberwindbaren Hindernisses in einen eingegrabenen Eimer geleitet, in den sie dann hineinfallen. Die Behälter werden jeweils morgens und abends geleert, die Tiere über die Straße getragen und einige Meter weiter dann wieder ausgesetzt.