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Zweimal Braun in einem Wahlkreis, das irritiert. Am Montagmorgen führte das schon zu einer Verwechslung in der offiziellen Kandidatenübersicht.

Wer am Montagmorgen, dem Tag nach der Wahl, auf der offiziellen Seite www.landtagswahl-bw.de nach den vorläufigen Endergebnissen für die Region schaute, staunte nicht schlecht.

 

Zeit für Unterschiede

In der Liste der per Direktmandat gewählten Abgeordneten stand zwar tatsächlich ein CDU-Kandidat für den Wahlkreis 54 Villingen-Schwenningen – allerdings war namentlich nicht Andreas Braun, sondern ausgerechnet dessen ärgste Konkurrentin im Wahlrennen, Martina Braun, aufgeführt. Nun sind beide so gar nicht braun, aber bei Braun und Braun, kann man auch so schon mal durcheinanderkommen. Bleibt zu hoffen, dass sich beim Blick auf ihre Arbeit im Gremium noch viele weitere Unterschiede herauskristallisieren, als nur ihre Vornamen auf dem Namensschild. Egal, ob grün oder schwarz – die beiden Brauns sind gut beraten, sich politisch unverwechselbar zu machen und Profil zu zeigen.