Autos, die Aufnahmen für Google Street View machen, sind derzeit in Baden-Württemberg unterwegs – auch in Freudenstadt.
Durch den markanten Kameramast auf dem Dach sind sie schon von weitem zu erkennen – die Street-View-Autos von Google. Am Montag ist ein solches am Marktplatz in Freudenstadt gesichtet worden. Gegen 15.30 Uhr fuhr das Fahrzeug von der Stuttgarter Straße kommend am Stadthaus vorbei weiter in die Martin-Luther-Straße.
Laut Google sind seit Februar und noch bis November dieses Jahres Street-View-Autos in ganz Baden-Württemberg unterwegs. Sie nehmen Bilder auf, um die Orte dann auf Google Maps in 360 Grad zeigen zu können. Wann und wo gefahren werde, hänge von Faktoren wie dem Wetter oder der Bevölkerungsdichte der Gebiete ab.
Wie Google auf seiner Website erklärt, sind an den Autos Sensoren angebracht, die den GPS-Standort, die Geschwindigkeit und die Fahrtrichtung zu messen. So könne jedem Bild der richtige geografische Standort auf der Karte zugewiesen werden.
So funktioniert Street View
Und so wird aus den einzelnen Bildern eine 360-Grad-Aufnahme: „Die Bilder werden von Kameras, die nebeneinander liegen, aufgenommen und überschneiden sich etwas. Sie werden dann zu einer einzigen 360-Grad-Aufnahme zusammengefügt“, schreibt Google. So werde vermieden, dass Lücken entstehen. „Anschließend wenden wir spezielle Algorithmen zur Bildverarbeitung an, mit denen die Übergänge so bearbeitet werden, dass sie möglichst nicht mehr zu erkennen sind.“
Eigenen Angaben nach hat Google für Street View weltweit schon mehr als zehn Millionen Meilen zurückgelegt. Neben dem Auto kommt dabei auch ein sogenannter Trekker, ein tragbares Kamerasystem, zum Einsatz, das für enge Gassen oder Orte, die nur zu Fuß erreichbar sind, eingesetzt wird.
Die Straßen um den Freudenstädter Marktplatz und ein Großteil der Stadt sind allerdings schon auf Street View abrufbar. Die Aufnahmen stammen aus dem September 2023 – gut möglich, dass bald neue Bilder von Freudenstadt zu sehen sind.
Auch Apple ist unterwegs
Auch Apple ist eigenen Angaben nach seit 9. März und noch bis 15. September in Baden-Württemberg unterwegs, um Aufnahmen für Apple Maps zu erstellen.