Über das Abfallproblem in seiner Gemeinde ärgert sich unser Leser Alfred Muck aus Vöhringen. Er ist sich sicher: Eine Überwachung würde helfen.
Endlich ist wieder an die Bürger appelliert: Fahren Sie notfalls einen anderen Container an! Oder telefonieren Sie! Das Abfallproblem an Glas- und Kleidercontainern ist ja offensichtlich, zumindest in Sulz, gelöst.
Ein Großteil des Sulzer Mülls liegt (Vorsicht: Ironie) in Vöhringen in der Nähe des Kinderspielplatzes. Dort habe ich am frühen Nachmittag beim Entsorgen von Altglas mindestens die doppelte Menge Abfall als an vielen „normalen“ Tagen festgestellt.
Mit Schönrederei, wie im Artikel geschehen, löst man keine Probleme, auch dieses nicht. Egal in welcher Kommune. Würde man durch überwachungsähnliche Aktivität nur einen „Übeltäter“ zur Verantwortung ziehen und es würde dann im Schwabo zu lesen sein, wäre sicher manch potenzieller Abfallsünder eher abgeschreckt.
Zum Kernthema: Der überstrapazierte Datenschutz steht bei uns wohl im Weg. Hier sieht man teils einen Eingriff in das Grundrecht auf informationelle Selbstbestimmung. Na dann, lamentieren wir weiter und regen uns auch in Zukunft darüber auf! Im Saarland übrigens wurde eine Überwachung gesetzlich ermöglicht.
Alfred Muck, VöhringenSchreiben Sie uns: leserbriefe@schwarzwaelder-bote.de. Mit der Übersendung erklären Sie sich damit einverstanden, dass Ihr Leserbrief in der Printausgabe, im E-Paper sowie im Onlinedienst des Schwarzwälder Boten veröffentlicht wird. Wir behalten uns Kürzungen vor. Leserbriefe entsprechen nicht notwendig der Meinung der Redaktion.