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Althengstett Weit mehr als trockene Texte

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Eine Wanderausstellung, die ab 1. November in Althengstett zu sehen ist, befasst sich mit dem am 23. Mai 1949 in Kraft getretenen deutschen Grundgesetz. Foto: dpa/Kalaene Foto: Schwarzwälder Bote

Althengstett. Vor 70 Jahren, am 23. Mai 1949, wurde es in Bonn erlassen, einen Tag später trat es als Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland in Kraft. Wie entstand eigentlich das Grundgesetz? Warum heißt es nicht Verfassung? Welcher Artikel ist mir persönlich am wichtigsten? Es gibt viele Fragen rund um das Grundgesetz. Dies wollen die evangelische Kirchengemeinde und die Süddeutsche Gemeinschaft Althengstett zum Anlass nehmen, über das Grundgesetz und über Grundwerte ins Gespräch zu kommen. Den beiden Genannten ist es gelungen, eine Wanderausstellung zum Grundgesetz nach Althengstett zu holen.

Vom 1. bis 15. November gastiert die Grundgesetzausstellung "In bester Verfassung" im evangelischen Gemeindehaus in der Friedhofstraße 6 in Althengstett.

Im historischen Kontext

Diese Schau beleuchtet in einem multimedialen Rundgang den historischen Kontext der Entstehung, führt in die Grundrechte und den Aufbau des deutschen Staates ein und wirft die Frage auf, welche Orientierung den Menschen das Grundgesetz heute angesichts der vielfältigen globalen Herausforderungen gibt.

Die Ausstellung nimmt das Vertragswerk unter die Lupe und macht trockene Gesetzestexte erlebbar. Ein roter Teppich weist die Besucher in den ersten von mehreren Räumen. Filmausschnitte führen die Besucher auf eine Zeitreise bis ins Jahr 1945. Exponate aus dieser Zeit lassen die Betrachter eintauchen in diese fast vergessene Zeit, die für die Gesellschaft bis auf den heutigen Tag prägend ist.

Und wenn man – schon mittendrin in der Ausstellung – Bilder von drei Hügeln sieht, staunt man nicht schlecht, dass einer der Mitautoren des Grundgesetzes, der spätere Bundespräsident Theodor Heuß, sich gewünscht hat, dass Deutschland und das Grundgesetz auf drei Hügeln gründen sollte: dem römischen Kapitol, als Zeichen des römischen Rechtssystems, der Akropolis, als Sinnbild für die griechischen Wurzeln der Demokratie, und Golgatha, dem biblischen Ort der Kreuzigung von Jesus Christus als Kennzeichen für Versöhnung und Freiheit.

Die Ausstellung ist für jedes Alter konzipiert: für Kinder ab Klasse 5, für Jugendliche und für Erwachsene. Auch für Rollstuhlfahrer sind die Führungen geeignet. Letztere werden von 10 bis 19 Uhr angeboten. Die Führungen dauern circa 60 Minuten. Der Eintritt ist frei, Spenden sind willkommen. Um eine Anmeldung wird gebeten.

Weitere Informationen: www.grundgesetzausstellung.de

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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