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Althengstett Weißdorn ist besonders hartnäckig

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Stefan Andrusch, Anna und Max Gommel sowie Paul Staudenmaier (von links) befreiten die Wacholderheide von überwuchernden Gewächsen. Foto: Bausch Foto: Schwarzwälder-Bote

Von Bettina Bausch

Althengstett. Eigentlich könnte der Naturschutzbund (Nabu) Calw und Umgebung einen runden Geburtstag feiern, denn seit zehn Jahren organisiert er Arbeitseinsätze am Althengstetter Omelesberg. Eine Gruppe hat sich stattdessen für eine schweißtreibende Aktion in diesem Gebiet entschieden.

Die Organisatoren hatten den Termin schon länger geplant und mit dem Wetter großes Glück. Die Sonne strahlt und das beflügelt die Naturfreunde. Sie haben allerlei Gerätschaften mitgebracht und machten sich daran, die zugewachsene Wacholderheide von allerlei unerwünschten Gewächsen zu befreien.

"Wir schneiden die Wacholderpflanzen frei und sorgen dafür, dass es wieder freie sonnige Plätze gibt. Die dortigen Gewächse sollen wieder mehr Sonne und Wasser bekommen", erläutert der Vereinsvorsitzende Stefan Andrusch. So können auch Orchideen, Knabenkraut, wilder Majoran, die Glockenblume und das weiße Waldvögelein an dieser Stelle wieder wachsen.

Drei Arbeitseinsätze organisiert der Nabu Calw in jedem Jahr, denn ein weiteres Ziel der Gruppe ist es, den üppigen Weißdornbewuchs an den Steinriegeln immer wieder zurück zu schneiden. Die langen Steinaufschüttungen sind dadurch entstanden, dass die Vorfahren der heutigen Bewohner im Gäu die Felder von Steinen befreiten und diese zwischen den Äckern auf- schütteten. "Hier leben jetzt Reptilien wie Salamander und Eidechsen", so Andrusch.

Vereinsmitglied Paul Staudenmaier hat noch eine andere Aufgabe übernommen. "Ich kann mit der Motorsäge umgehen und fälle deshalb immer wieder Bäume. Doch das mache ich am liebsten zusammen mit einem anderen Naturfreund", sagt der Helfer.

Inzwischen ist die Sonne höher gestiegen und es ist sommerlich warm. Das kraftvolle Zupacken der Nabu-Mitglieder wirkt allmählich schweißtreibend und ermüdend. Jetzt ist die Zeit gekommen, um sich zusammenzusetzen und sich mit den mitgebrachten Speisen zu stärken. Das Gebiet am Omelesberg kann jetzt wieder von Schafen beweidet werden, die sich in Sichtweite aufhalten. "Ich habe viele Äste abgeschnitten und die Tiere können wieder hier grasen", freut sich der achtjährige Max Gommel. Seine 14-jährige Schwester Anna meint: "Ich finde, dass man etwas für die Natur tun muss, damit hier wieder allerlei Pflanzen wachsen können."

 
 

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Ralf Klormann

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