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Althengstett Vor allem bezahlbarer Wohnraum im Fokus

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Das Neuhengstetter Neubaugebiet Brunnenstraße wird derzeit erschlossen. Ein Teil des Areals soll von Investoren bebaut werden. Foto: Bausch Foto: Schwarzwälder Bote

Althengstett-Neuhengstett. Die Erschließung des Neuhengstetter Neubaugebiets Brunnenstraße mit seinen 95 geplanten Bauplätzen kommt zügig voran. Um der stark gestiegenen Wohnungsnachfrage gerecht zu werden und zeitnah Wohnraum zu schaffen, wird ein Teil der gemeindeeigenen Grundstücke nach einem ebenso interessanten, wie auch wirkungsvollen Modell vermarktet.

Für das Verfahren hat sich die Gemeinde Althengstett die LBBW Immobilien Kommunal Entwicklung GmbH (KE) mit ins Boot geholt. "Diese hat in Anlehnung an die Vergabeordnung und die Richtlinien für Planungswettbewerbe ein praktikables Verfahren entwickelt, von dem unsere Gemeinde profitieren kann", hebt Bürgermeister Clemens Götz hervor.

Das Modell sieht vor, dass die Gäukommune einen Teil ihres Grundbesitzes im neuen Baugebiet Brunnenstraße an Investoren und Architekten verkauft, und zwar "im Zuge eines anonymen, zweiphasigen Investoren- und Architektenauswahlverfahrens unter Berücksichtigung städtebaulicher architektonischer Aspekte", heißt es in einem Entwurfspapier. Beim Grundstücksverkauf sind für Flächen mit individuellem Wohnungsbau 450 Euro pro Quadratmeter und für Flächen mit Geschosswohnungsbau 490 Euro pro Quadratmeter vorgesehen. Beim Gelingen des Modells würden so Verkaufserlöse von mehreren Millionen Euro in die Gemeindekasse fließen.

"Auf den sieben Baufeldern sollen vornehmlich Einfamilien-, Doppel-, Ketten- sowie Reihenhäuser in Form von reinen Wohneinheiten entstehen", so Götz. Gleich am Eingang des Wohngebiets sind zwei Mehrfamilienhäuser vorgesehen. Die Gebäude sollen "eine Durchmischung von unterschiedlichen Gesellschaftsschichten und Generationen sowie unterschiedliche Wohnformen ermöglichen". Vor allem auch bezahlbare Wohnungen und geeigneter Wohnraum für Senioren seien zu realisieren. Solchen Vorgaben haben sich auch die künftigen Investoren anzupassen. "Die Gemeinde bleibt während des gesamten Vermarktungsprozesses Herr des Verfahrens", unterstreicht der Schultes. Ortsvorsteher Gerhard Dietz wurde für seinen ungewöhnlich engagierten Einsatz beim Projekt Brunnenstraße aus der Mitte des Gremiums ein dickes Lob ausgesprochen. Der Gemeinderat nahm die angedachten Lösungen zustimmend zur Kenntnis. Er beauftragte die Verwaltung, die weiteren Umsetzungsschritte gemeinsam mit der KE zügig anzugehen.

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