Mit großer Zerstörungswut richteten Unbekannte einen Sachschaden im fünfstelligen Bereich im Althengstetter Hallenbad an. Foto: Leitz

Täter richten erheblichen Sachschaden an. Geimenderäte sind ratlos. Becken muss gereinigt werden.

Althengstett - Verärgert und ratlos reagierten die Althengstetter Gemeinderäte am Mittwochabend auf eine Mitteilung von Bürgermeister Clemens Götz, wonach bislang Unbekannte am Samstag oder Sonntag ins Hallenbad einbrachen und einen erheblichen Sachschaden anrichteten.

Über die aufgebrochene Tür zur Sauna seien die Täter ins Innere gelangt. Dort hätten sie blindwütig alles, was ihnen in die Hände fiel, ins vier Meter tiefer liegende Schwimmbecken geworfen, unter anderem die Stahlkörbe für Schwimmhilfen und weitere Utensilien. Dadurch seien die Fliesen erheblich beschädigt, sagte Götz.

Pulver setzt sich in allen Ritzen fest

Um einen noch größeren Schaden zu verhindern, muss das Becken bis in die kleinste Ritze gereinigt werden, denn durch ihre Zerstörungswut haben die Unbekannten Pulver aus drei Feuerlöschern, das auf die Dauer zu Korrosionen führen würde, über das Becken verteilt.

Für Hinweise, die zur Ermittlung der Täter führen, hat die Gemeinde Althengstett eine Belohnung von 1000 Euro ausgesetzt. Entsprechende Beobachtungen können dem Althengstetter Polizeiposten unter der Telefonnummer 07951/32 43, oder dem Bauamt (Herbert Auer) unter Telefon 07051/16 84 34 mitgeteilt werden.