Warum sehe ich diesen Hinweis?

Sie sehen diesen Hinweis, weil Sie einen Adblocker eingeschaltet haben oder im privaten Modus surfen. Deaktivieren Sie diesen bitte für schwarzwaelder-bote.de, um unsere Artikel ohne diesen Hinweis lesen zu können.

Mehr zum Thema Adblocker / Privater Modus und wie Sie diesen deaktivieren, finden Sie, indem Sie auf deaktivieren klicken.

Deaktivieren

Althengstett Team nimmt Müllvermeidung ins Visier

Von
Ab 3. Juli 2021 ist es in der EU eine Ordnungswidrigkeit, bestimmte Artikel aus Einwegplastik zu verkaufen – Trinkhalme, Besteck und Teller oder Wattestäbchen.Foto: dpa/Hirschberger Foto: Schwarzwälder Bote

Von Marion Selent-Witowski

Althengstett. Das Projekt "Zukunftsdialog: Althengstett wächst zusammen" lebt vom unvoreingenommenen Querdenken und lebendigen Ideenaustausch. Dass das auch in Corona-Zeiten ausgesprochen gut – nämlich auf digitaler Ebene – funktioniert, lässt sich an den bisherigen Arbeitsergebnissen in den Themenfeldern Bildung und Familie, Neubürger und kulturelle Vielfalt, Vereine und Ehrenamt, Arbeit, Unternehmen sowie nicht zuletzt Nachhaltigkeit ablesen, für die jeweils Arbeitsgruppen gebildet wurde. Ein Projekt, dass letztere in Angriff genommen hat, ist die Müllvermeidung.

Statistisch erfasst

Das Projektteam hat sich mit der Althengstetter BUND-Ortsgruppe zusammengetan, um die Nutzung von Mehrwegprodukten zu fördern. Nicht zuletzt aus aktuellem Anlass: Am 3. Juli tritt das Verbot von Einwegplastik in Kraft. Bestimmte Plastik- und Styroporgegenstände sind ab diesem Zeitpunkt verboten. Betroffen sind Artikel aus expandiertem Polsystrol (Styropor). Nicht mehr verkauft werden dürfen dann Einweggeschirr, To-go-Becher, Plastiktrinkhalme, Wegwerf-­Essensbehälter, Wattestäbchen oder Fast-Food-­Verpackungen. Gegenstände aus Plastik werden besonders oft an Stränden gefunden, was die EU-Kommission von Experten hat erfassen lassen.

Zum Schutz der Meere

Nun sollen diese Gegenstände, für die es Alternativen gibt, ab Juli in allen EU-Mitgliedsstaaten verboten sein. Ziel der Maßnahmen ist es, die Verschmutzung der Meere und der Umwelt einzudämmen. Laut EU-Kommission erzeugen allein die Europäer pro Jahr 25 Millionen Tonnen Kunststoffabfall.

Prüfung von Alternativen

Das Hengstetter Projektteam ermuntert die Bevölkerung und insbesondere Geschäftsinhaber, Alternativen zum Einwegplastik zu prüfen. Es wird dazu geraten, sich bei den Lieferanten nach alternativen Lösungen zu erkundigen. Zu berücksichtigen seien hierbei unter anderem das Essen auf Rädern, Thekeneinkäufe im Supermarkt mit eigenen, mitgebrachten Behältern sowie Restaurants und Gaststätten mit Hol- und/oder Bringservice.

Artikel bewerten
1
loading
0

Kommentare

Artikel kommentieren

Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.