Warum sehe ich diesen Hinweis?

Sie sehen diesen Hinweis, weil Sie einen Adblocker eingeschaltet haben oder im privaten Modus surfen. Deaktivieren Sie diesen bitte für schwarzwaelder-bote.de, um unsere Artikel ohne diesen Hinweis lesen zu können.

Mehr zum Thema Adblocker / Privater Modus und wie Sie diesen deaktivieren, finden Sie, indem Sie auf deaktivieren klicken.

Deaktivieren

Althengstett Taschenlampen erhellen die dunkle Bühne

Von
Die Grundschulchöre Neuhengstett und Ottenbronn haben ein Musical aufgeführt. Foto: Stocker Foto: Schwarzwälder-Bote

Von Steffi Stocker

Althengstett. Was wäre die Welt ohne Sonnenschein und Licht? Dunkelheit überfiel drei Freunde auf einer Sommersonnwiese und ließ sie zur Erkenntnis kommen, dass nur im Miteinander Stärke und Fröhlichkeit liegen.

Doch bevor sie diesen Schluss ziehen konnten, waren Fine, die Biene, Schleimer, die Schnecke, und Giovanni, die Ameise, ein eingeschworenes Trio. Die rote Karte zeigte deshalb die Fußball spielende Ameise einem Glühwürmchen, das mitspielen wollte. Traurig fragte sich Luzie, warum sie vor die Tür gesetzt wird, obwohl sie nichts dafür kann so zu sein, wie sie ist.

Dank Lachanfall scheint Sonne wieder

Im Musical "Geschöpf der Nacht" von Andreas Schmittberger präsentierten die 25 Kinder der Grundschulchöre Neuhengstett und Ottenbronn Situationen rund um das Thema "Ausgrenzung" und "Freundschaft". Nach etwa einem Jahr Probe unter der Leitung von Carina Steinert und Kerstin Zaplinski führten die Mädchen und Jungen das Musical bezaubernd in der Festhalle Althengstett auf.

Neben vielen nachdenklichen Aspekten sprühte das Singspiel auch durch Witz. "Es muss der wahre Himmel sein, nur einmal alleine aufs Klo zu gehen", beklagte sich die Ameise über eine Vielzahl Geschwister. Die Schnecke gab zu bedenken, dass eine Menge Kindergeld dabei her­aus springe.

Sowohl die Geschwister von Ameise und Biene als auch das Glühwürmchen wurden dann aber von dem Trio zur Hilfe gerufen. Denn der große Zauberer Viktor Zackenbarsch hatte den Tieren das Sonnenlicht genommen. "Ohne Sonne gibt es keine Pflanzen, wir haben keine Nahrung und müssen sterben", flehte Fine um Licht.

Nicht nur Luzie, auch das Publikum ließ sich erweichen. Zahlreiche Taschenlampen warfen Strahlen auf die dunkle Bühne. "Wir haben nichts zu verlieren", forderte die Ameisen-Mama vom Zauberer das Licht zurück. Ein Lachanfall brachte dann den Widerstand des bösen Magiers zum Einsturz und gemeinsam erfreuten sich alle mit "Sole, Sole" des Sonnenlichts. Mehrfach mussten die jungen Darsteller dem begeisterten Publikum eine Zugabe geben.

0

Kommentare

Artikel kommentieren

Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.