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Althengstett Seniorenrat rennt offene Türen ein

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Die Althengstetter Feuerwehr informierte anhand eines Modells über den häuslichen Brandschutz. Foto: Bausch Foto: Schwarzwälder-Bote

Von Bettina Bausch

Althengstett. Der noch junge Seniorenrat Althengstett hat in der kurzen Zeit seines Bestehens Fahrt aufgenommen. Neben Angeboten wie Wandern, Stammtisch, Treffen für Spiel, Spaß und Zaubern sowie Mittagstisch und Ausflügen haben die Mitglieder auch Einzelveranstaltungen im Programm.

Zuletzt waren dies Vorträge mit Themen wie "Im Alter sicher unterwegs" oder "Kaffeefahrten und Haustürgeschäfte". Jetzt hatten die Verantwortlichen des Seniorenrats eine neue Idee. "Wir möchten möglichst jeden Seniorenhaushalt in Althengstett mit Rauchmeldern ausstatten", betonte Ernst Hempel, der zweite Vorsitzende. Für Vereinsmitglieder würden die notwendigen Arbeiten kostenlos erfolgen, Nichtmitglieder hätten einen kleinen Obolus zu entrichten.

Unverzüglich machten sich die engagierten Senioren jetzt daran, sich das nötige Wissen anzueignen. Der Verein suchte die Zusammenarbeit mit der Freiwilligen Feuerwehr Althengstett und rannte dort offene Türen ein. Kommandant Friedrich Gliesmann lud am Samstag spontan zu einer Informationsveranstaltung für Senioren und alle interessierten Bürger in die Räume der Feuerwehr ein.

Die Besucher erlebten dort einen informativen und oft sogar spannenden Nachmittag. Am Modell eines Glashauses demonstrierte Giesmann den Weg des hochgiftigen Rauches, wenn beispielsweise im Kellergeschoss ein Feuer ausgebrochen ist. Die Besucher erlebten, wie der zur Demonstration benutzte, ungefährliche Kunstnebel durch das Treppenhaus zog, die abgeschlossene Wohnung im ersten Stock verschonte und sich dann im Obergeschoss ausbreitete.

Die meiste Zeit widmete Gliesmann jedoch dem Rauchmelder, der rechtzeitig auf einen Brand aufmerksam macht. "Das Gerät hat schon vielen Menschen das Leben und ihr Haus gerettet", unterstrich der Kommandant. Die mit einer Fotozelle ausgestatteten Geräte, werden an der Wohnraumdecke angebracht und geben rund um die Uhr zuverlässig Alarm, wenn es plötzlich qualmt und raucht. Schon bei geringer Rauchentwicklung können lebensgefährliche Rauchvergiftungen entstehen.Deshalb sollte man sofort den Raum verlassen und die Türe hinter sich schließen.

Wichtig war auch die Information, dass ein solches Gerät nur wenige Euros kostet. Auf einer Liste konnten sich diejenigen eintragen, bei denen die handwerklich begabten Mitglieder des Seniorenrates einen Feuermelder montieren sollen. Gliesmann, der selbst gelernter Berufsfeuerwehrmann ist, konnte die zahlreichen Fragen der Teilnehmer sehr fachkundig beantworten.

Ihre Redaktion vor Ort Calw

Ralf Klormann

Fax: 07051 20077

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