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Althengstett Schülerinnen nähen Masken für Geflüchtete

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Integrationsmanagerin Mahak Khan (rechts) nimmt die Masken von zwei Schülerinnen entgegen. Foto: Schlang

Althengstett - Wie die anderen Schulen nahm auch die Gemeinschaftsschule Althengstett Anfang Mai den Unterricht für ihre beiden letzten Klassenstufen wieder auf.

Während der Lehrplan für die Hauptfächer recht genaue Vorgaben für die Unterrichtsinhalte macht, bieten sich für andere Fächer gewisse Freiräume. Diese nutzte auch Katharina Schütz, die Fachlehrerin des Faches AES der neunten Klasse, das an anderen Schularten unter dem Namen Hauswirtschaft besser bekannt sein dürfte. Sie schlug ihren Schülerinnen für den Schwerpunkt Nähen verschiedene Projekte vor, aus denen sich Arjete Elezaj, Judith Holzäpfel, Zahra Otmanzai, Melanie Preißner, Elena Urban und Emma Volz für das Nähen von Atemmasken zum Schutz vor einer Corona-Infektion entschieden.

Bunte Stoffe

Gleichzeitig war für die Mädchen sofort klar, dass sie diese Mund-Nase-Masken den in der Gemeinde lebenden Geflüchteten zukommen lassen möchten, heißt es in einer Mitteilung des Arbeitskreises (AK) Asyl. So entstanden in den Unterrichtsstunden vor Pfingsten aus passenden, meist bunten Stoffen 13 Schutzmasken für Erwachsene und fast ebenso viele für Kinder.

Zwei der Schülerinnen übergaben diese Masken in Begleitung ihrer Lehrerin am Freitag vor den Pfingstferien der Integrationsmanagerin der Gemeinde, Mahak Khan. Alle an der kleinen Zeremonie auf dem Schulhof der weiterführenden Schulen Beteiligten trugen selbstverständlich ebenfalls Masken und achteten auch auf die Abstandsregeln.

Guter Zusammenhalt

Die Integrationsmanagerin wird die gespendeten Masken in den kommenden Tagen an Geflüchtete übergeben, die im Gemeinschaftsgebäude am Gleis oder in anderen Unterkünften leben.

Der AK Asyl und die Gemeinde sind den sechs Schülerinnen der neunten Klasse der Gemeinschaftsschule und ihrer Lehrerin dankbar für ihre mit dieser Aktion an den Tag gelegte Achtsamkeit, Selbstlosigkeit und Solidarität. Dies ist laut AK Asyl ein weiterer Beleg für das durch die und während der Corona-Krise gewachsene Zusammengehörigkeitsgefühl in vielen Teilen der Bevölkerung.

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