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Althengstett Schmuckes Wahrzeichen des Ortes

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Die Neuhengstetter Waldenserkirche wurde am 27. Oktober 1769 eingeweiht. Fotos: Archiv Kirchengemeinde Neuhengstett-Ottenbronn Foto: Schwarzwälder Bote

Vor 250 Jahren, am 27. Oktober 1769, wurde die Waldenserkirche in Neuhengstett nach nur fünfmonatiger Bauzeit eingeweiht. Das soll gefeiert werden.

Althengstett-Neuhengstett. So arbeitet in Neuhengstett seit mehr als einem Jahr ein Team der evangelischen Kirchengemeinde Neuhengstett-Ottenbronn mit dem Heimatgeschichtsverein Neuhengstett Bourcet an der Gestaltung des Jubiläums. Eine Frucht daraus ist der "Spirituelle Waldenserweg" um Neuhengstett, der mit der Evangelischen Erwachsenenbildung Nördlicher Schwarzwald entstanden ist. Er wurde am 2. Juni im Kirchgarten Neuhengstett eingeweiht und erfreut sich seither großer Beliebtheit, heißt es in einer Pressemitteilung der Kirchengemeinde.

Historiker zu Vortrag über Architektur für den Auftakt eingeladen

Nun starten die eigentlichen Feierlichkeiten zu diesem Jubiläum. Das Festwochenende beginnt am 25. Oktober um 19.30 Uhr in der Waldenserkirche mit einem Vortrag von Albert de Lange, Kirchenhistoriker und Wissenschaftlicher Vorstand der Deutschen Waldenservereinigung. Er spricht zu dem Thema "Gab es eine eigene waldensische Kirchenarchitektur in Deutschland?"  Die Waldenserkirche von Neuhengstett sieht von außen noch immer anders aus als die Kirchen in den Nachbardörfern. Auch von innen war sie einmal ganz anders gestaltet. Warum war oder ist das so? War das typisch waldensisch? Der Referent sucht diese Frage in seinem Vortrag an Hand von Bildern zu beantworten.

Ein festlicher Abend folgt am Samstag, 26. Oktober, ab 19 Uhr in der Festhalle in Neuhengstett. Unter Mitwirkung des Musikvereines Neuhengstett (mit Unterstützung von Gästen aus Torre Pellice, Italien, der einstigen Heimat der Waldenser aus dem Piemont), des Kirchenchores und dem Posaunenchor ist ein unterhaltsamer Abend geplant.

Theaterspiel erklärt Entstehungsgeschichte des Gotteshauses

Ein kurzes Theaterspiel nimmt die Gäste hinein in die Entstehungsgeschichte des Gotteshauses. Alte Bilder zeichnen die Entwicklung der Kirche bis heute nach, und ein Filmporträt, das gerade entsteht, zeigt die Waldenserkirche aus unterschiedlichen Blickwinkeln. Es gibt Ein­blicke, die so noch nicht zu sehen waren.

Am Sonntag, 27. Oktober, ist ab 10 Uhr der Festgottesdienst zum Jubiläum in der Waldenserkirche geplant. Dieser Gottesdienst wird auch ins Petrus-Valdes-Haus übertragen. Ein Team aus Gemeindegliedern und der Kirchenchor gestaltet gemeinsam mit Pfarrer Jörg Schaber diesen Gottesdienst. Im Zentrum steht der gleiche Text, über den vor 250 Jahren der damalige Pfarrer Jean Christof Schaaf gepredigt hatte, aus 1. Petrus 2, 5: "Lasst euch selbst aufbauen als lebendige Steine zu einem geistlichen Haus…"

Im Anschluss an den Gottesdienst gibt es im Petrus-Valdes-Haus die Möglichkeit der Begegnung oder die Besucher besteigen unter fachkundiger Anleitung den Glockenturm der Kirche. Auch Bilder der letzten Renovierung im Jahr 2011 werden zu sehen sein.

Des Weiteren sind eine Jubiläumsbroschüre und eine Ausstellung mit Exponaten aus der Geschichte der Kirche im kleinen Saal des Petrus- Valdes-Hauses vom 21. Oktober bis 3. November in Vorbereitung.

Die Öffnungszeiten werden noch bekannt gegeben und dann auch auf der Homepage unter www.gemeinde.neuhengstett-ottenbronn.elk-wue.de zu finden sein.

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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