Im Neuhengstetter Begegnungshaus der Lebenshilfe Calw wurde am Samstagabend fröhlich gefeiert. Foto: Bausch Foto: Schwarzwälder-Bote

Lebenshilfe: Menschen mit und ohne Behinderung feiern / Freizeit besonders wichtig

Von Bettina Bausch

Althengstett-Neuhengstett/Calw. "Es wird uns immer klarer, dass wir mit unserem Platzangebot hier in Neuhengstett immer öfter an Grenzen stoßen", sagt Christina Stein, Leiterin der Offenen Hilfen der Lebenshilfe Calw. Das renovierte Alte Schulhaus wird ein immer beliebterer Treffpunkt für Menschen mit und ohne Behinderung.

Zur bunten Schlagerparty am Samstagabend hatten sich zunächst 45 Besucher angemeldet, 55 Gäste füllten dann den Veranstaltungsraum. Sie feierten in bester Laune.

Freude herrschte bei den Veranstaltern darüber, dass sich zehn Besucher der Lebenshilfe Karlsruhe unter die heimischen Festteilnehmer gemischt hatten. Außerdem waren zwei Vertreter der Lebenshilfe Pforzheim zu Gast, um die Arbeit und die Art zu feiern in Neuhengstett kennenzulernen. "Um eine solche Veranstaltung weiter ausbauen zu können, wird bereits über eine andere Location nachgedacht", sagt Stein.

Fröhliche Stimmung

Die meisten Besucher der Party hatten sich farbenfroh und passend kostümiert. DJ Andy Schönthaler legte musikalische Klassiker aus den letzten Jahrzehnten auf. Auch aktuelle Schlagerrhythmen brachten die Besucher schnell zum Tanzen. Es herrschte eine fröhlich-ausgelassene Stimmung, die jeden mitriss.

Gäste fühlen sich wohl

Beschwingte Tanzmusik und ungezwungene Gespräche förderten die Begegnung unterschiedlicher Menschen. Eine hervorragende kulinarische Versorgung trug zum Wohlbefinden der Gäste bei.

Als dann gegen 22 Uhr das fröhliche Fest zu Ende ging, waren die Mitarbeiter sehr zufrieden. Die Gäste verließen die rundum gelungene Veranstaltung müde aber auch sichtlich glücklich.

"Der Verein würde gerne Menschen mit und ohne Behinderung noch in größerem Rahmen öfters zum Feiern bringen", unterstreicht Stein. Denn oft sei es für Menschen mit Handicap schwierig, öffentliche Veranstaltungen zu besuchen, da dort die Rahmenbedingungen noch nicht auf Inklusion ausgerichtet sind. "Deshalb ist es für uns besonders wichtig, auch diesen Bereich der Freizeitge- staltung weiter auszubauen", so die engagierte Leiterin.

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