Foto: Steffi Stocker

Heftige Kollision auf Kreuzung zur L 179. Strecke für längere Zeit komplett gesperrt.

Althengstett-Neuhengstett - Nach einem Unfall nahe Neuhengstett am Dienstagnachmittag ist eine 77-jährige Beifahrerin am Abend im Krankenhaus ihren Verletztungen erlegen. Der 79 Jahre alte Unfallverursacher und die Fahrerin eines Kleintransporters erlitten lediglich Prellungen.

Ein 79-jähriger Kleinwagen-Fahrer war aus Richtung Möttlingen kommend an der Kreuzung in Richtung Althengstett abgebogen, ohne auf einen Sprinter zu achten, der auf der Landesstraße 179 in Richtung Hirsau fuhr. Es kam zur Kollision.

Durch die Wucht des Aufpralls, bei dem in beiden Autos die Airbags auslösten, schleuderte der Kleinbus über die komplette Fahrbahnbreite und über den Entwässerungsgraben auf den Hang am Waldenserstein. Dabei riss er unter anderem ein Verkehrsschild aus der Verankerung.

Der 79-jährige Fahrer und die 77-jährige Beifahrerin in dem Kleinwagen, der auf der Landesstraße zum Stehen kam, wurden von den Freiwilligen Feuerwehren aus Althengstett und Calw, die mit insgesamt sechs Fahrzeugen und 24 Einsatzkräften vor Ort waren, aus ihrem Auto befreit. "Sie waren nicht eingeklemmt, aber wegen der verformten Karosserie haben wir beide schonend über die Türe an der Rückbank heraus geholt", erläuterte Einsatzleiter Florian Weber.

Alle Fahrzeuginsassen wurden vom Deutschen Roten Kreuz mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht. Dort starb die 77-Jährige am Abend.

Die Feuerwehr band außerdem auslaufende Betriebsflüssigkeiten auf der Fahrbahn ab. An beiden Fahrzeugen entstand ein Totalschaden, den die Polizei auf rund 20.000 Euro schätzt. Die Autos mussten abgeschleppt werden. Wegen der Unfallaufnahme blieb die Landesstraße geraume Zeit gesperrt.

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