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Althengstett Lunor setzt ein Ausrufezeichen

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Auf Erfolgskurs: Ulrich (links) und Michael Fux führen gemeinsam die Lunor AG. Foto: Verstl

Althengstett - Kommen die besten Brillenfassungen der Welt aus Althengstett? Ulrich Fux lächelt verschmitzt, als er diese rhetorische Frage stellt. Dass der Vorstandsvorsitzende der Lunor AG von der Qualität seiner Produkte überzeugt ist, versteht sich von selbst. Nun hat aber auch der unabhängige Wirtschaftsinformationsdienst "markt intern" Lunor auf Platz eins gesetzt.

Und das mit großem Vorsprung. Die Augenoptiker geben dem Althengstetter Unternehmen die Note 1,35 in Sachen Qualität. Der Zweitplatzierte Markus T. folgt mit 1,5 schon mit gehörigem Abstand. Bekannte Namen wie Rodenstock (1,7) und Silhouette (1,82) belegen die Plätze vier und sieben.

Die Note von Lunor sei, schreibt "markt intern" anerkennend, kaum zu toppen. "Lunor setzt hier ein Ausrufezeichen", heißt es weiter. Und die Qualität sei nun mal das Königskriterium beim Erfahrungsspiegel. So nennt "markt intern" die detaillierte Befragung der Augenoptiker, die alle zwei Jahre durchgeführt wird.

Und natürlich setzt auch Ulrich Fux, der das Unternehmen zusammen mit seinem Sohn Michael führt, kompromisslos auf Qualität. Und die hat natürlich ihren Preis. Die Spanne (Fassung ohne Gläser) reicht von 268 bis knapp 500 Euro.

In den Produkten steckt jede Menge Handarbeit. Und hergestellt werden die Fassungen ausschließlich in deutscher Auftragsfertigung. Auch das trägt nach Ansicht des Lunor-Chefs zur Qualität bei. "Wen man selbst produziert, neigt man eher zu Kompromissen, wenn es in der Fertigung mal eng wird", sagt Fux. Die Metallgestelle entstehen in Pforzheim und Passau, die Kunststofffassungen in Zirndorf bei Fürth. Eine Ausnahme gibt es allerdings: Die Titangestelle werden in Japan hergestellt. das hat einen einfachen Grund: "Die können das am besten", weiß Fux.

Die Qualität schlägt sich auch im geschäftlichen Erfolg der Lunor AG nieder. Im Geschäftsjahr 2011/12 (31. August) stieg der Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um rund 30 Prozent auf 3,153 Millionen Euro. Und im ersten Quartal waren es schon wieder 33,5 Prozent mehr als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Etwa 50 Prozent des Geschäfts entfällt auf Deutschland, die andere Hälfte geht in den Export. Das Wachstum könnte, vor allem im derzeit stark gefragten Kunststoff-Segment, noch höher sein. Die Produktionsbetriebe stoßen allerdings an ihre Kapazitätsgrenzen.

Fux freut sich, dass der Bekanntheitsgrad der Marke spürbar zunimmt. Das mag auch daran liegen, dass die Liste der Prominenten, die auf Lunor schwören, schier endlos ist. Da gehören Pop-Stars wie Madonna und Elton John, Ex-Beatle Ringo Starr, der frühere Bundeskanzler Gerhard Schröder sowie die Hollywood-Größen Tom Cruise, Nicolas Cage, Meg Ryan und Demi Moore dazu – um nur wenige Beispiele zu nennen.

Ein ganz besonders treuer Kunde war der 2011 verstorbene Apple-Gründer Steve Jobs. Er hat 14 Jahre lang die gleiche Lunor-Fassung getragen. "Wir haben das Modell deshalb auch nicht aus der Kollektion genommen", erzählt Fux. Immer wieder hat es Jobs beim Edel-Optiker Robert Marc in der Fifth Avenue in New York nachgekauft.

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