Warum sehe ich diesen Hinweis?

Sie sehen diesen Hinweis, weil Sie einen Adblocker eingeschaltet haben oder im privaten Modus surfen. Deaktivieren Sie diesen bitte für schwarzwaelder-bote.de, um unsere Artikel ohne diesen Hinweis lesen zu können.

Mehr zum Thema Adblocker / Privater Modus und wie Sie diesen deaktivieren, finden Sie, indem Sie auf deaktivieren klicken.

Deaktivieren

Althengstett Lebendiger Einblick in das Schulleben

Von

In welche Schule soll mein Kind nach der Grundschule gehen? Diese Frage beschäftigt auch in diesem Jahr wieder zahlreiche Eltern von Viertklässlern.

Althengstett. Mit einem Tag der offenen Tür gab jetzt die Gemeinschaftsschule (GMS) Althengstett einen lebendigen Einblick in das Schulleben. "Wir waren super besucht und hatten viele gute Gespräche", freute sich Konrektorin Elke Ruf.

Die Pädagogin informierte gleich zwei Mal in der Aula über die Besonderheiten und Arbeitsweisen der immer noch recht neuen, jungen Schulart. Interessiert hörten die Eltern, dass in der GMS auf drei unterschiedlichen Leistungsniveaus gelernt werden kann. Entsprechend gibt es auch drei mögliche Abschlüsse auf dem Niveau der Hauptschule, der Realschule sowie des Gymnasiums (Abitur).

Auch die Lernweise ist in der Gemeinschaftsschule anders als bei herkömmlichen Schularten. Die Schüler lernen selbstständig und bestimmen ihr Lerntempo selbst. Dadurch werde viel Druck von ihnen genommen, sagte Ruf. Die Lehrer seien zudem in dieser Schulart weniger Dozenten, sondern verstehen sich als Berater, Lernbegleiter und Coach.

Rundgang durch Klassenzimmer

Durch die Organisation als Ganztagsschule werden dann auch keine Hausaufgaben nötig, und es gibt für die Schüler genügend Zeit, um nach konzentriertem Lernen, Phasen der Bewegung und Entspannung zu erleben. "Nach meiner Beobachtung werden die Schüler dadurch selbstständiger und auch selbstbewusster", unterstreicht Ruf.

Die meisten Besucher machten zunächst einen Rundgang durch das Schulhaus. In den Klassenzimmern fanden sie immer wieder beeindruckende Präsentationen aus der schulischen Arbeit.

Mit "Bonjour" wurden die Gäste beim Betreten eines der Klassenzimmer begrüßt. Hier stellten die Sechs- und Neuntklässler Ergebnisse ihres Französischunterrichts vor. Auf einem persönlichen gestalteten Steckbrief hatten die Sechstklässler ihre Daten in französischer Sprache dargestellt. Die Neuntklässler waren noch ganz erfüllt von ihrem jüngsten Austausch-Aufenthalt in der Provence in Südfrankreich. Erstmals fand in Kooperation mit der GMS Neubulach im Rahmen eines einwöchigen Schüleraustausches jetzt diese Reise nach Castries bei Montpellier statt. Die Schüler erlebten dort spannende Tage und sahen unter anderem ein altes, historische Aquädukt, altertümliche Städtchen, machten mit bei Stadtrallyes und besuchten eine Stierfarm. "Das war unser erster Besuch dieser Art", erzählt Französischlehrerin Lorena Abagnale. Jetzt freuen sich die Schüler der GMS auf den Gegenbesuch ihrer französischen Freunde. "Uns ist es wichtig, dass jeder Schüler, unabhängig von den finanziellen Verhältnissen seiner Familie, beim Schüleraustausch mit machen kann", betont Ruf.

Der Förderverein der GMS engagiere sich in dieser Hinsicht immer wieder großzügig durch finanzielle Unterstützung.

Wahlmöglichkeit eines Profilfachs

Mit kleinen Gesprächsszenen gaben die Französischschüler Kostproben ihrer Kenntnisse. "In der GMS können die Schüler in der sechsten Klasse Französisch wählen. In der siebten Klasse müssen sie sich dann entscheiden, ob sie als Wahlpflichtfach weiterhin Französisch haben möchten oder sich für Technik oder AES (Alltagskultur, Ernährung, Soziales) entscheiden. In der achten Klasse gibt es dann noch die Wahlmöglichkeit für ein Profilfach. Die Schüler können wählen zwischen NWT (Naturwissenschaft und Technik) und Sport", erklärte Ruf.

Spannend ging es auch im Physiksaal zu. Da wurde zum Beispiel ein Schokoladenkuss unter eine Glasglocke gelegt und dieser die Luft entzogen. Im luftleeren Raum dehnte sich die Süßigkeit im Nu aus und wurde deutlich größer. Die Sport- und Spielveranstaltungen, die Arbeiten im Schullabor und in der Technikwerkstatt stießen ebenfalls auf großes Interesse. Auch in der Nähwerkstatt und bei der Darstellung des Mittelalters ging es munter zu.

Ihre Redaktion vor Ort Calw

Ralf Klormann

Fax: 07051 20077

Flirts & Singles

 
 
0

Kommentare

Artikel kommentieren

Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.