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Althengstett Jungkatzen machen derzeit viel Arbeit

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Um zahlreiche Jungkatzen kümmern sich derzeit die Mitglieder des Tierschutz Calw und Umgebung. Foto: Selent-Witowski

Althengstett - Für den laufenden Betrieb der Rettungsstation und erst recht für Investitionen wie die in ein neues Hundehaus kann der Tierschutz Calw und Umgebung jeden Cent gebrauchen.

Die Tierrettungsstation Im Eulert in Neuhengstett ist montags bis samstags von 9 bis 12 Uhr geöffnet. In dieser Zeit ist auch der Hundeplatz mit Hindernisparcours zugänglich. Außerhalb der Öffnungszeiten kann unter Telefon 07051/9 35 21 08 auf ein Band gesprochen werden. Der Verein ist außerdem per E-Mail unter info@tierschutz-calw.de erreichbar.

Deshalb freute sich die Vereinsvorsitzende Gudrun Sohnrey, als Hans Neuweiler, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Pforzheim Calw, und der Calwer Filialdirektor Jens Renner der Station Im Eulert in Neuhengstett einen Besuch abstatteten, um die Einrichtung kennenzulernen, und einen Spendenscheck über 2500 Euro zu überreichen. "Jeder, der sich ein Haustier anschafft, sollte sich genau überlegen, welche Verantwortung er übernimmt und sich im Voraus Gedanken machen, wie es in der Ferienzeit versorgt wird", sagte Neuweiler.

Über Jahre alles selbst hergerichtet

Rund 200 Tiere wurden im vergangenen Jahr Im Eulert aufgenommen, ein Jahr zuvor waren es etwa 150. Auf dem Grundstück, dass der Verein ersteigert und dort über Jahre hinweg alles in Eigenleistung aufgebaut hat, stehen ein Katzenhaus, Anlagen für Kleintiere, ein Biotop und ein Teich. Die Pläne für ein Hundehaus sind längst fertig, lagen bislang aber in der Schublade, weil das Geld fehlte. Der Verein will eine alte Scheune auf dem Grundstück entkernen und abreißen, dann das Dach abdecken. Allein die Entsorgung des Altmaterials geht in die Tausende. Alles in allem wird es nach Einschätzung der Vorsitzenden noch etwa drei Jahre dauern, bis das Hundehaus fertig ist.

Die Finanzierung der Unterbringung von Fundtieren ist unzureichend, gleichzeitig aber der größte Kostenfaktor für den Verein. Aus rechtlicher Sicht sind die Gemeinden im Kreis für die Fundtiere zuständig. Dafür zahlen sie zwar pro Einwohner einen geringen Cent-Betrag, dieser reicht in der Summe aber nicht aus, um die Kosten für Futter oder tierärztliche Behandlungen zu decken.

Ausschließlich ehrenamtlich werden in Neuheng­stett viele Aufgaben für die öffentliche Hand übernommen, der Verein bleibt jedoch zu großen Teilen auf den Kosten dafür sitzen. Wenn auch noch Personalkosten anfallen würden, könnte der Tierschutz Calw und Umgebung wohl nicht weiter existieren.

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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