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Althengstett Gläubige hinterfragen ihren Konsum

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Neben der Rezertifizieurng mit dem "Grünen Gockel" steht am Sonntag bei der Kirchengemeinde Neuhengstett-Ottenbronn – hier ein Blick auf die Waldenserkirche – ­die Auszeichnung als "Faire Gemeinde". an. Foto: Archiv Foto: Schwarzwälder Bote

Seit zehn Jahren ist die Kirchengemeinde Neuhengstett-Ottenbronn mit dem "Grünen Gockel" ausgezeichnet. Dahinter steckt ein Umwelt-Management-System der Evangelischen Landeskirche in Württemberg und deutschlandweit.

Althengstett-Neuhengstett/Ottenbronn. Kirchengemeinden, Verwaltungen und Einrichtungen der Diakonie können sich zertifizieren lassen und damit systematisch, nachvollziehbar sowie kontinuierlich durch ihr Handeln zu einer Entlastung der Umwelt beitragen und dieses Handeln auch öffentlich machen, heißt es in einer Pressemitteilung. Dafür sorgt in der Kirchengemeinde ein Team von Ehrenamtlichen, das dazu vom Kirchengemeinderat beauftragt ist. Der Kirchengemeinderat hat am 7. Mai 2009 erstmals Schöpfungsleitlinien (Umweltleitlinien) als Ziel formuliert. Diese wurden mehrmals mit kleinen Änderungen bestätigt.

Alle erforderlichen Kriterien umgesetzt

Am Sonntag, 12. Juli, wird die Kirchengemeinde Neuheng­stett-Ottenbronn nun außer mit dem "Grünen Gockel" auch mit dem Siegel "Faire Gemeinde" ausgezeichnet. "Die Bedingungen, unter denen die Güter des täglichen Bedarfes hergestellt werden, und die Auswirkungen auf unsere Mitmenschen und die Schöpfung sind den Menschen in Neuhengstett und Ottenbronn sehr wichtig", betont Pfarrer Jörg Schaber. "Wir haben 2019 alle Kriterien, die für diese Auszeichnung erforderlich sind, in unserem Kirchenalltag umgesetzt. Deshalb wird der Gemeinde im gemeinsamen Gottesdienst am kommenden Sonntag nun das Zertifikat ›Faire Gemeinde‹ durch Mareike Erhard vom Diakonischen Werk Württemberg verliehen werden".

Einfluss auf weltweite Gerechtigkeit

Eine Vielzahl von Gemeinden und diakonischen Einrichtungen der Württembergischen Landeskirche engagieren sich im fairen und ökologischen Bereich. Die Initiative "Faire Gemeinde" würdigt dieses Engagement, macht es öffentlich und regt zum Nachdenken über den eigenen Konsum sowie dessen Einfluss auf weltweite Gerechtigkeit an. Ziel ist es laut Landeskirche, dass durch die Umsetzung von verschiedenen Kriterien ein Wandel in den Gemeinden hin zu einer Entscheidung für faire und/oder regionale Produkte stattfindet.

"Wenn Kirchengemeinden fair handeln, zeigen sie Solidarität mit den Menschen weltweit und helfen bei der Bewahrung der Schöpfung." Die "Faire Gemeinde" sei eine Initiative des Diakonischen Werks Württemberg und der Landesstelle Brot für die Welt in Kooperation mit dem Umweltbüro der Evangelischen Landeskirche in Württemberg, dem Dienst für Mission, Ökumene und Entwicklung, dem "Grünen Gockel" und dem Dachverband Entwicklungspolitik Baden-Württemberg.

Zum Festgottesdienst am Sonntag, der um 10 Uhr im Kirchgarten in Ottenbronn beginnt und vom Kirchen- sowie dem Posaunenchor mitgestaltet wird, lädt die evangelische Kirchengemeinde ein. Der Gottesdienst steht unter dem Motto "Ein jeder sammle, soviel er zum Essen braucht" und ist in diesem Jahr gleichzeitig der Erntebittgottesdienst der Gemeinde. Daher sind Menschen, die haupt- oder nebenberuflich in der Landwirtschaft tätig sind, besonders eingeladen.

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