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Althengstett Ergebnisse

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174 Wahlberechtigte wurden in den Klassenstufen 8 bis 10 an die Urne gerufen. Foto: Tröger Foto: Schwarzwälder Bote

Die Klassenstufen 8 bis 10 der Gemeinschaftsschule Althengstett (GMS) haben am Schulprojekt zur politischen Bildung anlässlich der Europawahl am 26. Mai, der "Jugendwahl 2019", teilgenommen.

Es haben 135 von 174 Wahlberechtigten gewählt,  das entspricht 77,59 Prozent.  Die Wahlergebnisse: CDU: 22 Stimmen, SPD: neun, Die Grünen: 17 Stimmen, AfD: neun Stimmen, FDP: acht Stimmen, Die Linke: 26 Stimmen, Die Piraten: fünf Stimmen, Tierschutzpartei: 13 Stimmen, Die PARTEI: sechs Stimmen, TIERSCHUTZ hier!: acht Stimmen, Tierschutzallianz: eine Stimme, DIE FRAUEN: drei Stimmen, Graue Panther: zwei Stimmen, NL, Die Humanisten: Partei für die Tiere: jeeils eine Stimme. Drei Wahlzettel waren ungültig. 

Althengstett. Seit mehreren Wochen haben sich die Jugendlichen im Politik- und Sozial- und Gemeinschaftskundeunterricht mit der Thematik Demokratie, Parteien sowie Wahlen intensiv auseinandergesetzt. Nicht nur zur Europawahl, denn bei der Kommunalwahl in Althengstett dürfen ja die Jugendlichen ab 16 Jahren schon mitwählen. Ein Besuch im Reichstag gehörte zu dieser Vorbereitung ebenso wie die Beschäftigung mit den Programmen der Parteien anhand ihrer aktuellen Wahlwerbespots zur Europawahl. Auch Info-Stände einiger Parteien haben sie besucht.

Donnerstagvormittag vor einem Klassenzimmer in der GMSA. "Wahllokal" steht in großen Buchstaben an der Tür. Noch ist diese abgeschlossen. Doch gleich findet hier die fiktive, aber absolut ordnungsgemäße "Europawahl" für die Jugendlichen der 8. Klassen mit insgesamt 174 Wahlberechtigten statt. Die Schülersprecher Anna-Maria, Luisa, Lara, Antonio und Luca sind als Wahlhelfer eingeteilt. Anna-Maria und Luisa lassen sich die Wahlbenachrichtigungskarten zeigen und gleichen sie mit dem Wählerverzeichnis ab. Ab und an muss eine Wählerin oder ein Wähler auch den Ausweis vorzeigen. Lara und Antonio händigen die halbmeterlangen Wahlzettel aus und weisen darauf hin, dass nur ein Stimme, ein Kreuz, zu vergeben ist.

Zwei Tische sind mit Blickschutz abgeschirmt als Wahlkabinen und Luca überwacht an der verplombten Urne den Einwurf der ausgefüllten Wahlzettel. Da die Wählerschaft klassenweise anrückt, gibt es im Wahllokal zeitweise so ein Gedrängel, dass Antonio mit der Autorität seines Amtes ordnend eingreifen muss, um in den Wahlkabinen die geheime Stimmabgabe sicherzustellen. Und anders als im richtigen Leben ist in weniger als zwei Stunden die Wahl auch schon wieder beendet. Aber ungeachtet dessen wurde sie von den Jugendlichen sehr gewissenhaft durchgeführt. "Uns hat es Spaß gemacht", so die Wahlhelfer einmütig.

"Die Schüler, die bei der Auszählung dabei waren, haben sich geärgert, dass die Alternative für Deutschland (AfD) zwar wenige, aber überhaupt Stimmen bekommen hat", berichtete die das Projekt betreuende Lehrerin Sabrina Tucholl. Thema Paragraf 13 des EU-Urheberrechts: Hier haben die Jugendlichen direkt einen europäischen Bezug zu ihrer Lebenswelt. Das sei auch in den Diskussionen im Vorfeld zum Ausdruck gekommen, wie von Schülern und Lehrerin zu hören war. Entsprechend deutlich dann auch das Abstimmungsverhalten, das Die Linke als Sieger sieht. "Das Ergebnis unserer Wahl im Vergleich zur Europawahl insgesamt werden wir im Unterricht auf jeden Fall nachbereiten und reflektieren", machte Sabrina Tucholl deutlich, dass die Juniorwahl weiter in den Unterricht hineinwirkt.

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