Der Technikkonzern Voith setzte bereits wie zahlreiche andere namhafte Unternehmen bei der Internationalen Automobil-Ausstellung in Frankfurt am Main auf die Messebaukompetenz der Keck GmbH. Fotos: Keck Foto: Schwarzwälder Bote

Firmen, die sich auf dem asiatischen Markt stärker positionieren wollen, haben

Firmen, die sich auf dem asiatischen Markt stärker positionieren wollen, haben seit Kurzem mit dem Gemeinschaftsunternehmen der Keck GmbH, dem Joint Venture, einen neuen Partner für Markeninszenierungen.

  Gründung: 1987

  Firmensitz: Weil der Stadt

  Geschäftsführung: Hans-Jörg Keck (geschäftsführender Gesellschafter), Markus Futterer (geschäftsführender Gesellschafter), Geschäftsleitung: Holger Döringer, Prokurist (Keck Finanzen und IT), Ralph Himmer, Geschäftsleitung (Keck Projektleitung), Ralf Spitzenberger, Geschäftsleitung (Keck Qualität)

 Mitarbeiter: 150

 Produktions- und Lagerfläche: 25 000 Quadratmeter an den Standorten Weil der Stadt und Althengstett

  Umsatz: 30 Millionen Euro

Seit mehr als 30 Jahren bietet Keck als Partner für Markeninszenierungen breit gefächerte Lösungen an. Die Stärke: Projekte werden immer außergewöhnlich und kreativ umgesetzt, genau auf die Kunden aus den unterschiedlichsten Branchen zugeschnitten. Für diese werden von ausgefallenen Messeständen und Showrooms bis hin zu aufwendigen Licht- und Kommunikationskonzepten alles realisiert, was für eine erfolgreiche Markeninszenierung erforderlich ist. Strategie, Beratung, Design, Konstruktion und Montage gehören zum Leistungssperktrum. Der wichtigste Schritt bei jedem Projekt heißt, die jeweilige Marke zu verstehen. "Wir finden ihren Kern und präsentieren diesen einheitlich und einzigartig. Wir inszenieren nicht nur Marken, wir machen sie noch erfolgreicher", lautet das Credo der Keck GmbH.

Weil der Stadt/Althengstett. Bei den wichtigsten Absatzmärkten weltweit sei Asien für Global Player oft entscheidend – und diese Entwicklung werde sich in den nächsten Jahren weiter fortsetzen, ist man bei Keck überzeugt. Der deutsche Anteil an der globalen Wirtschaftsleistung werde bis zur Jahrhundertmitte auf zwei Prozent sinken, prognostiziere die PwC-Studie "The World in 2050".

Deutlicher Abstand

Im Ranking der fünf größten Volkswirtschaften würden sich 2030 außer den USA ausschließlich asiatische Länder befinden. China entwickle sich dabei zur Nummer eins mit deutlichem Abstand vor den USA.

Asien sei aufgrund seiner Größe und der Tatsache, dass es die Heimat sehr unterschiedlicher Kulturen ist, keineswegs ein homogener Kontinent. "Durch die Globalisierung ist er geprägt von Gegensätzen, radikaler Industrialisierung und rasantem Wirtschaftsaufschwung. Hier lebt die Hälfte der Weltbevölkerung und in 50 Jahren wird das Zentrum der Weltwirtschaft mit Sicherheit in Asien sein", heißt es in einer Mitteilung der Unternehmens mit Sitz in Weil der Stadt. Westliche Unternehmen würden gut daran tun, "darüber nachzudenken, mit welchen Strategien sie daran teilnehmen wollen". Der Beratung von Unternehmen, die sich auf dem asiatischen Markt optimal positionieren möchten, widmet Keck Asia die größte Aufmerksamkeit.

Bereits seit 2006 plant und realisiert Keck Messepräsentationen für seine weltweit tätigen Kunden. Im Laufe der Jahre entwickelte das Unternehmen ein Netzwerk mit hoch qualifizierten Spezialisten, die Hand in Hand arbeiten und so auf den Punkt eine qualitativ hochwertige Inszenierung von Marken ermöglichten. Für die vielfältigen Aufgaben, die mittlerweile auf Keck durch die zunehmende Ausrichtung von mittelständischen Unternehmen auf den asiatischen Markt zukommen, sei es jetzt sinnvoll gewesen, eine eigene Niederlassung zu gründen.

Im Oktober wurde Keck Asia in Shanghai eröffnet. Auf eigene Produktionsstätten hat das Unternehmen verzichtet, da sie durch die Partner vor Ort, die sich schnell auf die aktuellen Änderungen und Anforderungen in China einstellen, überflüssig sind.

"Erfolg wird eben nicht allein von den Märkten getrieben, sondern von den Menschen, die sich darin auskennen", so die Keck-Geschäftsleitung. Das gewährleiste das Joint Venture von Keck mit seinem langjährigen chinesischen Geschäftspartner Carlos Chow. Garant für das perfekte Miteinander sei Robert König, General Manager von Keck Asia, der bei KECK weiterhin als Unitleitung Keck International tätig sein wird.

Aufgrund seiner mehr als zehnjährigen Erfahrung im chinesischen Markt sieht König die kaufmännische Weisheit "Der Wurm muss dem Fisch schmecken und nicht dem Angler" bei der Tätigkeit in fremden Märkten bestätigt. Selbst bei Global Playern werde diese Weisheit bei der Inszenierung ihres Unternehmens in Asien manchmal außer Acht gelassen.

Kulturelle Differenzen

Die deutsche Art, Geschäfte zu machen, lasse sich nicht automatisch auf jedes Land übertragen, nur weil sie qualitativ für viele ein Vorbild sei. Vor allem eine Berücksichtigung der politischen, gesellschaftlichen und technischen Rahmenbedingungen sowie der kulturellen Differenzen sieht König als essenziell wichtig an.

Durch langjährige Erfahrung und das Insiderwissen sowohl der Mitarbeiter als auch der Partner verfügt Keck Asia nach eigenen Angaben über das Gespür für Unterschiede und Besonderheiten.

Das sei die Basis für eine perfekte Markeninszenierung in Asien. Darüber hinaus möchte sich das Unternehmen auch als Ansprechpartner für hochwertige Inszenierungen von asiatischen Unternehmen weltweit etablieren.