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Althengstett Belegung erreicht Höchstgrenze

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Um dem Rechtsanspruch der Eltern auf einen Kitaplatz ab dem dritten Lebensjahr gerecht werden zu können, schlägt die Althengstetter Gemeindeverwaltung vor, in der Kita Norstraße und in Ottenbronn eine Kleindkindgruppe einzurichten. Foto: Skolimowska Foto: Schwarzwälder Bote

Es hatte sich bereits abgezeichnet und nun wird die Gemeinde Althengstett wohl nicht umhin kommen, in den Kitas Nordstraße sowie Ottenbronn weitere Betreuungsplätze einzurichten. Darüber soll der noch amtierende Gemeinderat nach den Pfingstferien abstimmen.

Althengstett (msw). Im aktuellen Bericht der Kindertagesstätten und bei der Bedarfsplanung war absehbar, "dass die Grenzen der zulässigen Belegung der Gruppen nach der Betriebserlaubnis durch den Kommunalverband für Jugend und Soziales Baden-Württemberg (KVJS) erreicht sind", heißt es in der Beratungsvorlage für die Sitzung am 26. Juni. Durch Zuzüge in den vergangenen Wochen und durch einen verstärkten Bedarf bei der Ganztagesbetreuung habe sich gezeigt, dass eine Erweiterung von Betreuungsplätzen, sowohl in der Kita Nordstraße als auch in der Kita in Ottenbronn, notwendig wird, "um zeitnah und ortsnah dem Rechtsanspruch der Eltern auf einen Kitaplatz ab dem dritten Lebensjahr zu entsprechen".

Deshalb schlägt die Verwaltung vor, in beiden Kindertagesstätten ab September jeweils eine halbe Gruppe, das heißt eine sogenannte Kleingruppe mit bis zu zwölf Jungen und Mädchen, einzurichten. Diese könne zwar auch einige Monate später eröffnet werden, der finanziellen Ersparnis stünde jedoch ein Verlust in pädagogischer Hinsicht und bezüglich Familienfreundlichkeit entgegen: Die bestehenden Gruppen müssten mit der Höchstzahl an Jungen und Mädchen anfangen, einzelne Kinder beziehungsweise Familien einige Wochen bis zur Eröffnung der Gruppe warten. Anschließend würden Kinder aus den bestehenden Gruppen herausgenommen, um die neue in sinnvoller Größe zu bilden, so die Verwaltung weiter.

Betten müssen täglich umgeräumt werden

In der Kita Nordstraße sollen die bisherigen Schlafmöglichkeiten in den Bewegungsraum verlegt und die freigewordenen Räume mit der Kleingruppe belegt werden. Der Bewegungsraum kann von den Kindern der Kita dann nur zeitweise benutzt werden und das Umräumen der Betten wird täglich erforderlich. "Trotzdem ist es, gerade auch im Blick auf den Neubau in der Poststraße, ein sinnvoller Zwischenschritt, bevor dann dort eine weitere Gruppe eingerichtet wird", betont die Verwaltung.

In der Ottenbronner Kindertagesstätte könne die Kleingruppe in dem bisherigen Bewegungs- und Mehrzweckraum eingerichtet werden. Das habe eine gemeinsame Begehung mit Bürgermeister, Ortsvorsteher, Bauamtsmitarbeiter und den verantwortlichen Mitarbeiterinnen ergeben. Als Ersatz für diesen, für verschiedene Aktivitäten zwingend notwendigen Raum, sollen die ehemaligen Verwaltungsräume im Rathaus umgebaut werden. Diese Lösung soll jedoch zeitlich begrenzt sein. Insbesondere bei einer Erweiterung des Baugebiets Wasenäcker müsse das aktuelle Kindergartengebäude erweitert werden.

Die Vorgaben des KVJS für die Stellenbesetzung seien jeweils eine pädagogische Fachkraft und eine weitere Kraft in Teilzeit. Die Umsetzung soll bis 1. September, spätestens 1. Januar 2020, realisiert werden – ­vorausgesetzt, es wird das notwendige Personal gefunden. Die Kosten für die Umbaumaßnahme und die Anschaffungen belaufen sich laut Verwaltung auf 15 000 bis 20 000 Euro, die Kosten für eine pädagogischen Fachkraft auf circa 50 000 Euro.

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