Beim Sommerfest der Lebenshilfe Calw war Fröhlichkeit groß geschrieben. Foto: Bausch Foto: Schwarzwälder-Bote

Lebenshilfe: Viele Gäste finden den Weg zum Neuhengstetter Gartenareal

Von Bettina Bausch

Althengstett-Neuhengstett/ Calw. Die Lebenshilfe Calw versteht zu feiern. Bei schönstem Sommerwetter ging jetzt eine zweitägige Sause über die Bühne. Tapfer trotzen die Besucher den Temperaturen.

Alles stimmt

Es stimmte einfach alles an den beiden Tagen. Bei den hochsommerlichen Temperaturen wurde natürlich das Feiern im großzügigen Garten des Neuhengstetter Domizils bevorzugt. Mit bunten Luftballons war das Areal einladend geschmückt. Die Gäste suchten sich schattige Plätz- chen und pflegten Gemeinschaft in bester Stimmung. Fleißige Hände hatten für die Bewirtung bestens gesorgt. Herrlich duftete es nach Gegrilltem. Auch die frischen Fladen mit Kräutern aus dem eigenen Garten gingen weg wie warme Semmeln. Und natürlich war das Eis ganz besonders begehrt. Die Nachmittage standen dann ganz im Zeichen von Kaffee und Kuchen.

Auch für die Kinder war gesorgt. Natürlich motivierte die inzwischen beendete Fußballeuropameisterschaft zusätzlich beim Torwandschießen. Manche Kinder suchten nach verborgenen Schätzen im Sandkasten. Bei dem heißen Wetter war auch die Nachfrage nach den verschiedensten Getränken groß. Doch da hatte sich Hausleiterin Nina Stein eine kluge, pädagogische Variante ausgedacht.

Wichtiger Schritt

Erstmals beinhaltete das Fest auch eine Cocktailparty. Jeder, der Lust hatte, durfte sich einen Cocktail nach eigenem Rezept mischen. "Wir wollen unsere Teilnehmer auch auf den richtigen Umgang mit Alkohol und seine Gefahren hinweisen", unterstrich Stein. Die meisten Menschen wüssten nicht, wie viel Alkohol in einem Cocktail versteckt sein kann. Gerade in der jetzigen Urlaubszeit gebe es besonders viele "Cocktail-Gelegenheiten", wobei die Menge des aufgenommenen Alkohols häufig unterschätzt werde. "Wenn man den Menschen zeigt, wie viele Schnapsgläser Alkohol in manchen Cocktailrezepten enthalten ist, wird ihnen das klar", so Stein.

Die Hausleiterin freute sich darüber, dass im Laufe des Festes viele Menschen den Weg zum Gartenareal der Lebenshilfe gefunden haben. Sie sieht dieses Tatsache auch als einen Schritt in die richtige Richtung, nämlich zur Weiterentwicklung der angestrebten Inklusion.

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