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Althengstett Anstrengender Einsatz

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Setzen sich für die Erhaltung der Heckengäulandschaft ein (von links): Renate Fischer, Ilse Sommer und Regina Steyer. Foto: Bausch Foto: Schwarzwälder-Bote

Seit zwölf Jahren organisiert die Ortsgruppe Calw und Umgebung des Naturschutzbunds Deutschland (Nabu) Arbeitseinsätze im Naturschutzgebiet Omelesberg zwischen Althengstett und Gechingen.

Althengstett/Gechingen. Das Ziel dieser schweißtreibenden Aktivitäten ist es, die dortige Wacholderheide zu erhalten. Dazu werden in jedem Herbst die üppig wachsenden Weißdornbüsche, Brombeerranken und Heckenrosen zurückgeschnitten, damit auf dem Gelände wieder mehr Licht für die verschiedenen Boden- pflanzen sowie freie Wiesenflächen entstehen. Diese können dann später von Schafherden abgeweidet werden.

"Es macht mir Spaß, hier mitzuarbeiten", sagt Nabu-Mitglied Ilse Sommer, die heute zusammen mit Regina Steyer und Renate Fischer zu dem Arbeitseinsatz gekommen sind. Der Nabu hat diesen Aktionstag schon seit längerem geplant. Heute haben die drei Frauen großes Glück. Die dunklen Regenwolken der letzten Tage haben sich verzogen. Immer wieder scheint die Sonne auf die Heckengäulandschaft. Das gibt gute Laune und beflügelt die Arbeit der drei Nabu-Frauen. Diese haben allerlei Werkzeuge mitgebracht, vor allem Heckenscheren und Rechen. Sie schneiden die buschigen Wacholderpflanzen frei und sorgen dafür, dass wieder sonnige Plätze entstehen. So können die hier verbreiteten Bodenpflanzen wie verschiedene Orchideenarten, das Knabenkraut, der wilde Majoran, die Glockenblume und das weiße Waldvögelein an dieser Stelle wieder besser wachsen.

Steinriegel werden befreit

Neben dem Freihalten der Wacholderbüsche hat die Gruppe ein weiteres Ziel, nämlich den Weißdornbewuchs auf den Steinriegeln zurückzuschneiden. Auf diesen lang gezogenen Steinwällen haben Vögel und Wind diverse Samen verbreitet. Die Steinaufschüttungen sind da- durch entstanden, dass frühere Generationen die störenden Steine von ihren kargen Äckern sammelten und sie zwischen den Feldern in langen Reihen ablagerten. Und wegen der Feuchtigkeit und Wärme der Steine wachsen die Wildpflanzenverbuschungen dort sehr üppig. Sie sollten in jedem Jahr zurückgeschnitten werden. In den Steinhaufen leben jetzt vor allem Reptilien wie Salamander und Eidechsen.

"Im Frühjahr haben wir die Hecken auf den Steinriegeln mit einer Schulklasse der Realschule Althengstett zurückgeschnitten. Die Zusammenarbeit mit dieser Schule und Lehrer Jooß klappt einfach hervorragend", freut sich die Calwer Nabu-Vorsitzende Renate Fischer. Inzwischen haben die Frauen die vielen Äste sowie Ranken zusammengerecht und zu einem großen Haufen aufgeschüttet, der noch abtransportiert werden muss.

Ihre Redaktion vor Ort Calw

Ralf Klormann

Fax: 07051 20077

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